Die SPD wird für das Projekt Neue BahnStadt:Opladen kämpfen

Veröffentlicht am 05.11.2009 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Der Regierungspräsident hatte der Stadt eine vorweihnachtliche Hiobsbotschaft zugestellt. Er ist der Auffassung, dass die Stadt ihren Eigenanteil von ca. 15 Millionen Euro zur Verlegung der Güterzugtrasse nicht auf die Beine bringen kann. Das Projekt Neue BahnStadt:Opladen würde sich dann nur noch auf das Gelände des früheren Eisenbahnausbesserungswerks mit dem Bau einer Fachhochschule sowie weiteren Wohnungen und Gewerbe beschränken.
„Wir von der SPD möchten jetzt nicht die Flinte ins Korn werfen“, erklärten Fraktionschef Walter Mende sowie der frühere Oberbürgermeister Ernst Küchler und der frühere Bezirksvorsteher von Opladen Heinz-Gerd Bast. „Alle Fraktionen und Parteien müssen jetzt zusammenstehen, um dieses wichtige Zukunftsprojekt für die Stadtentwicklung in vollem Umfang zu retten. Wer nicht kämpft, der nicht gewinnt“.
Der SPD ist bewusst, dass notfalls der übrige Investitionsplan korrigiert werden muss, um die Verlegung der Güterzugtrasse, und damit das Projekt Neue Bahnstadt, trotz erhöhter Kosten zu finanzieren. Andere Projekte müssen also entweder entfallen, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder in ihrem Umfang verringert werden. Da die Verabschiedung des Haushalts einvernehmlich auf den 8. Februar 2010 vertagt worden ist, bleibt jetzt genügend Zeit und Luft, um sich gemeinschaftlich mit den anderen Fraktion und Parteien, aber auch mit der Landesregierung für die Zukunft Opladens zusammenzuraufen.