SPD freut sich über Eröffnung der Rathausgalerie

Veröffentlicht am 23.02.2010 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Die Eröffnung der Rathausgalerie mit 120 neuen Geschäften und über 1.000 neuen Arbeitsplätzen ist ein Ereignis von historischer Bedeutung.
Konnten noch 1975 jährlich 250.000 Kunden nach Wiesdorf gelockt werden, so ist die Zahl inzwischen auf etwa 140.000 gesunken. Viele Leverkusener kaufen inzwischen in Köln oder Düsseldorf ein. Das neue Einkaufszentrum bietet die Chance, dass wieder mindestens die Zahlen aus 1975 für ein Mittelzentrum Leverkusen erreicht werden. Von dieser zusätzlichen Kundschaft werden auch die übrigen Geschäfte in der City profitieren. Dies belegen auch die Erfahrungen aus Wuppertal und Koblenz nach der Eröffnung der dortigen Einkaufszentren. Daher kann man nur optimistisch auf die Gesamtentwicklung von Wiesdorf blicken.
Die politische Fairness gebietet es, dieses historische Ereignis einer politischen Persönlichkeit zuzuschreiben. Diese Person heißt Ernst Küchler, der die SPD als Fraktion und Partei in größter Dankbarkeit verpflichtet ist.
„Natürlich muss der Rat der Stadt diese Entwicklung positiv flankieren. Dazu gehört, so banal dies auch klingt, dass die Neukunden in Wiesdorf nicht durch städtische Knöllchen terrorisiert werden“, erklärte SPD-Fraktionschef Walter Mende. Für den Anfang sollte es hier genügen, einen Hinweiszettel auf die Windschutzscheibe zu platzieren, der auch einen Überblick über die vielfältigen Parkmöglichkeiten in Wiesdorf beinhaltet.
„Nach einem gelungen Auftakt in der City muss sich das Hauptaugenmerk der Leverkusener Politik aber jetzt auf Opladen richten“, fordert Mende. „Damit ist nicht nur das Projekt Neue Bahnstadt und die bevorstehende Eröffnung des Kombibades gemeint. Vielmehr ist – auch mit Hilfe des Opladener Bauvereins – eine umfassende stadtentwicklungspolitische Bestandsaufnahme und daraus folgende Konzeption geboten.“
Soweit wie möglich sollte auch der Bau eines neuen Verwaltungszentrums in Opladen geprüft werden – finanziert durch einen Investor, der zu einer Konzentration der Verwaltung in Opladen führt und die bisherige Nutzung des alten Verwaltungsgebäudes am Goetheplatz ablöst oder ergänzt.
Der Opladener Bauverein sollte dynamisch und wirtschaftsfreundlich begleitet werden, wenn er nach der Eröffnung des Kombibades Herzogstraße abreißt und dort neu baut. So wie sich in Schlebusch beim dortigen Karree die Kräne drehen, brauchen wir zusätzliche Bauinvestitionen in Opladen.