Hoffnungen auf mehr Bürgernähe von Polizei und Verwaltung in Schlebusch wurden zunichte gemacht

Veröffentlicht am 22.04.2010 veröffentlicht in: Bezirk III, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung III ist sehr enttäuscht über die Mitteilung von Oberbürgermeister Buchhorn, dass im neuen Schlebusch Karree kein gemeinsames Bürgerbüro von Stadtverwaltung und Polizei entstehen wird.

Nachdem das Schlebuscher Polizeibüro vor Jahresfrist geschlossen wurde, hatte der Oberbürgermeister zugesagt, mit der Kölner Polizeibehörde, die auch für Leverkusen zuständig ist, über eine solche Kooperation zu verhandeln. Gestern hat er die Fraktionen darüber unterrichtet, dass die Verhandlungen gescheitert sind.

Nun zeigt sich wieder, dass die Einsparzwänge in der Landesverwaltung zu Lasten der Bürgerschaft in Leverkusen gehen. „Für uns ist das ein Zeichen, dass es die Polizeiverwaltung mit der Bürgernähe nach der Schließung des Leverkusener Polizeipräsidiums und des Schlebuscher Polizeibüros nicht wirklich Ernst meint“, erklärte SPD-Fraktionssprecher Günter Nahl. „Ich bin traurig, dass Schlebusch, der zweitgrößte Leverkusener Stadtteil, weiterhin sowohl ohne Verwaltungspräsenz ist als auch – erstmals in seiner Geschichte – ohne Polizeidienststelle.“
Die SPD kritisiert, dass damit alle Hoffnungen auf und Bemühungen um mehr Bürgernähe von Polizei und Verwaltung zunichte gemacht worden sind.