SPD-Fraktion unterstützt Kraftwerk-Pläne für den Chempark

Veröffentlicht am 22.07.2010 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

„Ökologisch und ökonomisch ist das ein großer Wurf für Leverkusen“, kommentiert der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Peter Ippolito das Vorhaben.

Die gestern der Öffentlichkeit vorgestellten Pläne zum Bau eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks auf dem Gelände des Chemparks Leverkusen werden von der SPD begrüßt und von ihr uneingeschränkt unterstützt. „Wir Sozialdemokraten bewerten dies als ein langfristig positives Signal für den Industriestandort Leverkusen. Es werden nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen. Vor allem werden die vorhandenen Jobs am Standort nachhaltig gesichert. Ökonomisch wie ökologisch ist das ein ganz großer Wurf für die Stadt“, kommentiert der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Peter Ippolito, das in Aussicht gestellte Engagement der beiden Unternehmen Currenta und Repower. „Für das Projekt müssen jetzt unbedingt alle Wege frei gemacht werden.“

Umso mehr erwartet auch SPD-Fraktionschef Dr. Walter Mende ein tatkräftiges Vorangehen des Oberbürgermeisters und seiner Mehrheitsfraktionen im Stadtrat. „Insbesondere die Grünen sollten sich mit ihren ökologischen Bedenken zurückhalten. Klar ist doch, dass der hohe Nutzungsgrad der neuen Anlage die Umweltbilanz deutlich verbessert. Alle umweltpolitischen Ziele sind damit gut vereinbar.“
Mende setzt auch auf die neue Bezirksregierung. Hier liegt nach seinen Worten die Zuständigkeit für das bevorstehende Genehmigungsverfahren. Die Regierungspräsidentin Gisela Walsken verfüge aufgrund ihrer langjährigen finanzpolitischen Erfahrungen über die notwendige Fachkompetenz, um die Zukunftsfähigkeit des Kraftwerk-Vorhabens zu erkennen und das Verfahren gut zu managen.

Mende verweist auch auf das gleichsam geplante neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk des Energieversorgungsunternehmens Rheinenergie auf der gegenüberliegenden Flussseite in Köln-Niehl. „Beide Anlagen gewährleisten, dass die Region Köln/Leverkusen zum Energiezentrum der Bundesrepublik wird.“ 2 Auch für die Arbeitnehmer sieht SPD-Ratsherr Erhard Gipperich die Vorteile des Großprojekts. Der ehemalige Gesamtbetriebsratsvorsitzende des Bayer-Konzerns dazu: „Im Interesse meiner ehemaligen Kollegen und ihrer Familien bin ich sehr glücklich darüber. Leverkusen bleibt in der Champions League der Industriestandorte. Das ist vorbildliche Industriepolitik für Nordrhein-Westfalen. Wir als SPD werden die Garanten für die Unterstützung des Kraftwerks sein.“