„Kein Kind darf zurückgelassen werden“- Zweite Leverkusener Bildungskonferenz zeigt den Reformbedarf auf

Veröffentlicht am 26.04.2012 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Die 2. Bildungskonferenz, an der bildungspolitisch Interessierte aus Politik und Verwaltung, sowie Fachleute zahlreicher Organisationen und Institutionen teilnahmen, hat den von der SPD-Fraktion bereits eingeforderten Reformbedarf ausdrücklich bestätigt. In seinem Grußwort zu Beginn der Konferenz formulierte Oberbürgermeister Buchhorn unmissverständlich „kein Kind dürfe im Bildungssystem zurückgelassen werden“. Und auch der Schuldezernent, Marc Adomat versicherte, dass es Ziel aller bildungspolitischen Bemühungen sein müsse, „jedem Kind die bestmöglichsten Zukunftschancen zu eröffnen“.
Im Fachvortrag von Dr. Winfried Kösters wurde deutlich, dass wir angesichts des demografischen Wandels auch aus ökonomischen Gründen alle Bildungspotentiale heben und nutzen müssen. Dafür ist der Ausbau und die Optimierung der vorschulischen Bildung ebenso wichtig, wie der Abbau von Bildungsbarrieren zwischen den Lern- und Lebensbereichen. Keiner darf zurückgelassen werden, alle sind zu fördern und jeder wird gebraucht.
Die SPD hatte bereits auf ihrem bildungspolitischen Parteitag Anfang des Jahres, der unter dem Thema stand „Bildung ohne Barrieren“ gefordert:

  • Die vorschulische Bildung auszubauen
  • Die Übergänge von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen, insbesondere durch das längere gemeinsame Lernen neu zu ordnen
  • Den Übergang von der Schule in den Beruf zu optimieren und
  • Die Integration Behinderter in das Regelschulsystem als Teil der Inklusionsverpflichtung voranzubringen.

Diese und weitere Forderungen zur Optimierung der Leverkusener Bildungslandschaft finden sich auch in der Dokumentation der ersten und zweiten Bildungskonferenz wieder.
„Wenn nun auch die Barrieren in den Köpfen maßgeblicher Schulpolitiker in Leverkusen abgebaut werden, wären wir schon ein Stück weiter. Wie formulierte es der Oberbürgermeister so treffend: ‚Bildungschancen sind Zukunftschancen – Leverkusen hat das begriffen‘. Das lässt hoffen“, resümierte der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ernst Küchler.