Sperrung Neukronenberger Straße: Den Irrweg beenden

Veröffentlicht am 12.07.2012 veröffentlicht in: Bezirk II, Pressemitteilungen

Auf den in der Rheinischen Post vom 12.07.2012 erschienenen Artikel “Neukronenberg: erste Anzeige” reagiert der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Martin Krampf mit Erstaunen und Überraschung:

“Die vom Bezirksvorsteher benannte Verkehrsreduzierung um 30% ist mir völlig unbekannt. Meines Wissens haben weder Stadtverwaltung noch die Polizei nach der Umsetzung der Sperrung mit “Passierschein” Verkehrszählungen durchgeführt. Ich darf daher Herrn Schiefer bitten, der Öffentlichkeit die statistischen Daten, die seiner Äußerung zu Grunde liegen, zugänglich zu machen, um jeglichen Anschein des Schönredens dieser Maßnahme zu vermeiden.”

Viel gravierender ist jedoch, dass die von der Mehrheit der Bezirksvertretung II durchgesetzte Sperrung dazu führt, dass sich Bürger der Stadt anzeigen.

Krampf dazu: “Hier hat eine völlig überflüssige Maßnahme der CDU, angeführt von Herrn Schiefer, zu einer maßgeblichen Beeinträchtigung des Zusammenlebens der Bürger in diesem Stadtgebiet geführt. Es zeigt sich daher, wie wichtig es gewesen wäre, dem Antrag der SPD-Bezirksfraktion von 13.03.12 zu folgen und zur Lösung der Problematik einen Runden Tisch unter Beteiligung aller Betroffenen, mit dem Ziel einer allseits oder zumindest weitestgehend akzeptierten Lösung zu kommen. Politik hat hier, soweit möglich, einen Interessenausgleich in einem Abwägungsprozess herbeizuführen. Dass es aufgrund der Situation keine offensichtliche Lösung gibt, die allen Betroffenen gerecht wird, ist auch unbestritten.”

Daher wird die SPD-Bezirksfraktion Ihren Antrag in modifizierter Form in Kürze erneut stellen und hofft auf ein Einsehen der CDU-Bezirksfraktion sowie auf die Unterstützung der anderen Bezirksfraktionen.

Beenden wir zum Wohle der Bürger das unnötige Hickhack in diesem Stadtgebiet.