Leverkusen soll “Fairtrade-Stadt” werden

Veröffentlicht am 31.07.2012 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung in der „Dritten Welt“. Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien erhalten durch Fairtrade-Standards, die unter anderem eine Fairtrade-Prämie vorschreiben, die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Seit Januar 2009 können sich nun auch Kommunen in Deutschland um den Titel „Fairtrade-Stadt“, “Fairtrade-Kreis“ oder „Fairtrade-Gemeinde“ bewerben. Fairtrade-Stadt zu werden bedeutet ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Die Beteiligung an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ wäre ein weiterer Baustein in der Unterstützung des fairen Handels und der Gewinnung örtlicher Akteure. Diese Aktion ist gleichzeitig Antrieb für neue Veranstaltungen und Projekte. Die Stadt Leverkusen würde Mitglied in einer weltweiten Kampagne, an der sich bereits 600 Städte in 18 Ländern beteiligen. Nachbarstädte wie Köln, Bergisch-Gladbach, Düsseldorf und Bonn sind bereits Fairtrade-Städte, unser Nachbar Remscheid arbeitet gerade daran. Träger der Kampagne ist in Deutschland der Verein TransFair. Dieser wird von 35 Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung und Soziales getragen.

Zum Antrag: 2012-07-31 Fairtrade