SPD-Fraktion begrüßt die Ansiedlung der Firma Leverdy

Veröffentlicht am 08.10.2012 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen begrüßt, dass mit dem Pressegrossisten Leverdy ein Unternehmen für das Gewerbegebiet am Hornpottweg gefunden wurde und damit 300 Arbeitsplätze nach Leverkusen verlagert werden sowie ca. 50 neue Arbeitsplätze entstehen können. „Das sich das Unternehmen Leverdy bei der Zusammenlegung der zwei bisherigen Standorte in Hürth und Wuppertal für Leverkusen entschieden hat, ist ein deutliches Zeichen für die Attraktivität des Standorts Leverkusen – auch für Branchen außerhalb der chemischen Industrie“ bewertet der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ippolito den Erfolg und weiter: „Der Standort am Hornpottweg ist geradezu ideal für dieses Dienstleistungsunternehmen – kurze Wege von und zur Autobahn und dabei kein Durchfahren von Wohngebieten.“

Irritiert zeigt sich die SPD-Fraktion aber über das Störfeuer des CDU Ratsherrn Bernhard Marewski. Dieser nutzt scheinbar die Diskussion um die Notausfahrt, um die Ansiedlung der Firma Leverdy zu verhindern. Ippolito: „Verständliche und umfassende Erklärungen durch den Oberbürgermeister, wie auch durch die Leverdy Geschäftsführung, dass es sich bei der Notausfahrt wirklich nur um eine solche handelt, werden durch ihn scheinbar ignoriert.“

„Es ist doch verständlich, dass Leverdy sich für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Kreuzung Willy-Brandt-Ring / Hornpottweg wirklich einmal gesperrt sein sollte, einen Plan B für die Aussendung der Lieferfahrzeuge braucht“ ergänzt der SPD-Ratsherr Gerd Masurowski und fügt an: „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es an dieser Kreuzung jemals zu einer solchen Vollsperrung gekommen ist. Darüber hinaus kann ich mir nicht vorstellen, dass Leverdy Gefallen daran findet, seine Lieferfahrzeuge im Schritttempo über den Fußweg auf einen Umweg zu schicken, um dann die möglichen Schäden an diesem durch die Nutzung auch noch selbst bezahlen zu dürfen. Umso mehr verwundert mich die anhaltend heftige Reaktion von Herrn Marewski, der nicht einmal bereit zu sein scheint, zwischen Ein- und Ausfahrt zu unterscheiden.“

„Der Oberbürgermeister hat Recht, wenn er diesen Streit als ‚Lärm um nichts‘ bezeichnet. Pikant ist aber, dass dieser Lärm aus den Reihen seiner eigenen Partei kommt und zwar vom selben Ratsherrn, der vor einigen Jahren versucht hat die Ansiedlung von Selbach und Burger King am Hornpottweg zu verhindern und das als Aufsichtsrat unserer Wirtschaftsförderung. Hat die CDU den Bock zum Gärtner gemacht?“ fragt sich Ippolito abschließend und hofft „dass die andauernde Falschdarstellung der Situation um die Notausfahrt nun beendet wird, bevor der Stadt Leverkusen ohne Not wirtschaftlicher Schaden entsteht.“