Früheste Form der Frühen Hilfen – Sinnvolle Familienplanung in Familien

Veröffentlicht am 25.10.2012 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Die früheste Form der Frühen Hilfen ist die Vermeidung ungewollter Schwangerschaften in Familien mit schwierigen Lebenslagen. Neben der Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die Heimunterbringung von Kindern in Leverkusen ist es von hoher Bedeutung, weitere zusätzliche Hilfsangebote zur Vermeidung von Heimunterbringung zu initiieren. Ein Baustein dazu ist die sinnvolle Familienplanung für benachteiligte Familien in Leverkusen.

Deshalb wollen wir, dass ein Nothilfefonds für Familienplanung von Familien in besonderen Notlagen in Höhe von 10.000 Euro in Leverkusen eingerichtet wird. Seit Einführung der Hartz IV Gesetzgebung beklagen „pro familia“ und die Beratungsstelle der AWO, dass immer wieder Frauen die Beratung aufsuchen, die sich keine Verhütung leisten können, deren persönliche Lebensumstände aufgrund existenzieller, gesundheitlicher und persönlicher Umstände keine weitere Schwangerschaft erlauben. Mit der Einrichtung eines Nothilfefonds sollen die Schwangerenberatungsstellen in die Lage versetzt werden, Empfängerinnen von SGB II und SGB XII Leistungen oder Familien, die im Einzelfall „an der Grenze zum Leistungsbezug“ sind, bei der Bezahlung der geeigneten Verhütung zu unterstützen.
Mit der beantragten Summe von 10.000 Euro können rund 100 Familien in Leverkusen unterstützt werden. Der Fonds soll von den Beratungsstellen verwaltet werden.

Zum Antrag: 2012-10-24 Antrag Frühe Hilfen