Erklärung zur Organisationsüberprüfung bei der WGL

Veröffentlicht am 25.04.2013 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion erreichen Stimmen besorgter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH (WGL) sowie einiger Mieter der Gesellschaft, die durch die geplante Organisationsüberprüfung bei der WGL, sowie Aussagen von Oberbürgermeister Buchhorn, verunsichert sind.
Das diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WGL, die seit Jahren, auch in schwierigen Zeiten, hervorragende Arbeit geleistet haben, aufgrund der vom OB prognostizierten 30% Einsparung in Sorge um ihre Arbeitsplätze sind, ist aus Sicht der SPD-Fraktion nicht hinzunehmen.
„Die Ergebnisse dieser Arbeit manifestieren sich im jüngst vorgestellten Bilanzbericht der WGL, der das zweitbeste Abschlussergebnis der letzten sieben Jahre aufwies. Der WGL ist es gelungen, den Überschuss gegenüber dem Vorjahr von 3 Mio. auf 3,8 Mio. Euro zu erhöhen. Dies gelang, ohne Einsparungen bei den Modernisierungen oder Instandhaltungen zu realisieren oder über Preissteigerungen bei den Mietern zu erwirken. Gerade durch die vorbildliche Preispolitik ist die WGL ein Garant dafür, dass in der Stadt Leverkusen, in der bezahlbarer Wohnraum immer weniger zur Verfügung steht, die Mietpreise nicht explodieren, wie in anderen Städten. Diese Zahlen und Fakten sprechen eine deutliche Sprache und zeigen auf, dass es sich bei der WGL um ein gut aufgestelltes und gesundes Tochterunternehmen der Stadt Leverkusen handelt“ sagt dazu Peter Ippolito, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen und weiter: „Dieser Erfolg ist aber ohne hervorragend motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar. Sie alle sind maßgeblich für diesen Erfolg verantwortlich.“
„Aus meiner Sicht wird auch die von der Verwaltungsspitze der Stadt Leverkusen angeregte Prüfung zu keinem anderen Ergebnis kommen und die exzellente Situation der WGL bestätigen. Keinesfalls wird das Ergebnis dieser Untersuchung sein, dass es zu betriebsbedingten Kündigungen oder zu einer Zerschlagung der Gesellschaft kommt, sondern darüber hinaus die Ziele der WGL, die kontinuierliche Instandhaltung und Modernisierung von Bestandswohnungen voranzutreiben sowie ggf. den Neubau von Wohnraum zu akzeptablen Preisen umzusetzen, trotz der geplanten Ausschüttungen, weiterhin gewährleistet werden können“ meint Uwe Richrath, Ratsherr und Vorsitzender der Aufsichtsrats der WGL.
„Alle Ergebnisse, die an diesen Grundsätzen rütteln, würden mit der SPD-Fraktion nicht zu machen sein und auch der von Uwe Richrath geführte Aufsichtsrat der WGL würde sich klar dagegen positionieren und auf die Einhaltung der dazu gefällten Ratsbeschlüsse drängen“ ergänzt Ippolito abschließend.