Anfrage zum Thema Dispo-Zinsen

Veröffentlicht am 10.06.2013 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten

Die Wochenzeitung „Die Zeit“, Nr. 24 vom 06. Juni 2013, S. 21, macht ihren Wirtschaftsteil mit der Schlagzeile auf: „Das ist Wucher!“.

Inhalt des Artikels ist die Praxis vieler Banken, und leider auch mancher Sparkassen, bei extrem billigem Geldbezug, dank der EZB, überhöhte Dispo-Zinsen von ihren Kunden zu fordern. Der Zinsvorteil auf der Nehmerseite – so die verbreitete Übung – wird nicht weiter gereicht. Unterstreichend zu den eigenen Überlegungen zitiert die Zeitung sodann den Berliner Professor Hans-Peter Schwintowski mit einer zwar sachlich „korrekten“, aber „harten“ Feststellung wie folgt:

„In Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des BGH seit 30 Jahren gilt: Ein Kredit ist sittenwidrig, wenn der Zinssatz 100 Prozent über dem Marktwert liegt.“
Als Marktwert gilt (gerichtsfest), der „von der Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Zinssatz für Verbraucherkredite“.

Letzterer beträgt zurzeit 4,5 %. Diese öffentliche „Anklage“ provoziert geradezu die Frage: Wie hoch ist der Zinssatz bei unserer Sparkasse?

Zur Anfrage: 2013-06-10 Anfrage Dispo-Zinsen