Zweite Rheinquerung kommt!

Veröffentlicht am 29.07.2013 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Zur immer wieder aufflammenden Diskussion einer zweiten Rheinquerung teilt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Peter Ippolito mit:

Der Landesbetrieb Straßen.NRW veröffentlicht auf seiner Internetseite: “Die beiden Brückenbauwerke sollen jeweils so breit ausfallen, dass im Notfall auf jedem einzelnen sechs Fahrtstreifen, also drei pro Fahrtrichtung, Platz finden. Somit kann der Verkehr auf der A1 aufrecht erhalten werden, auch wenn nur ein einziges Brückenbauwerk benutzbar ist. Im Normalfall aber nehmen beide Brückenbauwerke die jeweils für eine Fahrtrichtung erforderlichen Spuren auf. Dabei handelt es sich um vier Fahr-, einen Manövrier- und einen Standstreifen. Im Vergleich dazu handelt es sich bei der heutigen Rheinbrücke um ein einziges Bauwerk mit jeweils drei Fahrstreifen pro Richtung. Genau wie die heutige Rheinbrücke erhält auch die neue auf beiden Seiten einen Rad- und Gehweg.”

“Es entstehen also zwei unabhängig voneinander zu nutzende Brückenbauwerke mit jeweils einer größeren Kapazität als die heutige Brücke. Damit ist jetzt hoffentlich die Phantomdiskussion um eine zweite Rheinquerung an anderen Stelle beendet” ergänzt der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Rheindorf/Hitdorf, Uwe Richrath. Richrath weiter: “Somit auch die Rheinquerung in Hitdorf, die von einigen Unbelehrbaren immer mal wieder gefordert wird. Eine solche Rheinquerung ist auf Basis der obigen Aussagen des Landesbetriebs überflüssig und im Sinne der modernen Verkehrspolitik – Bündelung der Verkehre – schädlich.”

Peter Ippolito abschließend dazu: “Die SPD-Fraktion sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung einer Rheinquerung in Hitdorf bestätigt und hofft, dass dieses Thema endgültig und für immer im Sommerloch verschwindet.”