SPD gratuliert Ernst Küchler zum 70. Geburtstag

Veröffentlicht am 07.04.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Am 7. April wird Ernst Küchler 70 Jahre alt. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt und der SPD-Unterbezirk Leverkusen gratulieren ganz herzlich einem Kollegen und Freund zum runden Geburtstag, der sich vor allem durch seinen Einsatz auf kommunaler, kultureller und bildungspolitischer Ebene große Verdienste um das Wohl der Allgemeinheit erworben hat.

Dass ausgerechnet am Tage seines runden Geburtstages eine Sitzung des Stadtrates stattfindet, ist mehr als eine Ironie des Schicksals – dass Ernst Küchler selbstverständlich daran teilnimmt, beweist einmal mehr, dass er zu denen gehört, die die Belange ihrer Mitmenschen über die eigenen Interessen stellen.

Ernst Küchler wurde am 7. April 1944 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach dem Abitur studierte Küchler an den Universitäten in Freiburg und Berlin Politikwissenschaften und schloss sein Studium 1969 erfolgreich als Diplompolitologe ab. Im gleichen Jahr trat er der SPD bei.

Von 1970 bis 1973 war Ernst Küchler persönlicher Referent des langjährigen Leverkusener Oberbürgermeisters Willi Dopatka. Danach leitete er 12 Jahre lang die Volkshochschule Leverkusen, bevor er 1985 zum Direktor der Volkshochschule Köln und 1991 Leiter des Amtes für Weiterbildung wurde, welches er bis 1998 ausübte. Zudem führte Ernst Küchler von 1993 bis 1999 den Vorsitz des Leverkusener SPD-Unterbezirks.

1998 und 2002 wurde Ernst Küchler jeweils direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Dort brachte er sein Wissen und seine jahrzehntelange Erfahrungen mit Weiterbildung in den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgeabschätzung ein. Von 2002 bis 2007 war er außerdem Bundesvorsitzender des Deutschen Volkshochschulverbandes, zeitweise auch Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leverkusen wählten Ernst Küchler, der bereits ab 1994 Ratsmitglied war, im Oktober 2004 per Stichwahl zu ihrem Oberbürgermeister. Direkt zu Beginn seiner Amtszeit konnte der über ein Jahr andauernde Arbeitskampf bei der Wupsi-Tochter Herweg Busbetriebe (HBB) beigelegt werden und ein neuer, gegenüber ursprünglichen Planungen deutlich abgespeckter Flächennutzungsplan in Kraft treten – beides Versprechen aus dem Wahlkampf. Dass in Küchlers Amtszeit nahezu alle Leverkusener Grundschulen in offene Ganztagsschulen umgewandelt wurden und Anfang 2009 ein großer Teil der über 14 Millionen € auf Leverkusen entfallenden Mittel des Konjunkturpaketes II für die Sanierung der Schulen verplant wurde, war kein Zufall, sondern entsprach dem Credo eines Bildungspolitikers, der vom pädagogischen Konzept einer Schulform ebenso überzeugt war wie von möglichst optimaler Lernumgebung.

Neben guten Bildungschancen war die Neuordnung der Stadtmitte ein weiteres zentrales Anliegen seiner fünfjährigen Amtszeit als Oberbürgermeister. Nach dem erfolgreichen, von der SPD unterstützten doppelten Bürgerentscheid Anfang 2003 gegen einen Sanierung des ehemaligen Rathauses nach den Vorschlägen des Architekten Böhm für über 30 Millionen € und gegen den geplanten Bau eines Kombibades für über 12 Millionen € stellte Küchler mit Unterstützung weiter Teile des Stadtrates die Weichen für die heutige Rathaus-Galerie. Die Entwicklung der neuen Bahnstadt Opladen trieb er nach Kräften voran; besonders für die in seine Amtszeit fallende Entscheidung des Landes, auf dem Gelände den Campus Leverkusen der Fachhochschule Köln mit der Fakultät „Angewandte Naturwissenschaften“ anzusiedeln, hatte sich der Bildungsfachmann immer wieder eingesetzt. Seit inzwischen fast zehn Jahren steht Küchler außerdem an der Spitze des Aufsichtsrates des städtischen Klinikums. Wegen seines menschlich respektvollen Umgangs und seines Werte, Überzeugungen und Kompetenzen vermittelnden modernen Führungsstils genießt Ernst Küchler immer noch hohes Ansehen bei den städtischen Mitarbeitern.

Nach seiner knapp verlorenen Wiederwahl im Herbst 2009 bestimmte die SPD-Fraktion Ernst Küchler zu ihrem schul- und kulturpolitischen Sprecher im Rat. Seitdem bemüht er sich angesichts von inzwischen 160 Schülern, denen der Besuch einer Gesamtschule in Leverkusen Jahr für Jahr verwehrt wird, um die Einrichtung einer 3. Gesamtschule. Seit geraumer Zeit arbeitet Küchler außerdem ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender des Opladener Geschichtsvereins und ist für das Haus der Stadtgeschichte in der Villa Römer verantwortlich.

Über vier Jahrzehnte, gewachsen aus seinem Naturell, Verantwortung zu übernehmen und sich einzumischen anstatt tatenlos zuzusehen, ist Ernst Küchler bis heute voller Tatendrang, Schaffensfreude und Elan für seine 2. Heimat Leverkusen engagiert. „Wir danken Dir, dass Du in dieser Zeit weder Deine Ziele noch Deine Überzeugungen aus den Augen verloren hast und wünschen Dir von Herzen Glück, Gesundheit und alles Gute“, so SPD-Vorsitzende Eva Lux und Fraktionschef Peter Ippolito abschließend unisono.