Stellvertretender Bezirksbürgermeister räumt Wahlabsprache mit Rechtspopulisten ein – Abgrenzung der Leverkusener CDU gegenüber pro NRW Leverkusen bröckelt bereits

Veröffentlicht am 30.10.2009 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Entsetzt zeigt sich der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen, Dr. Walter Mende, über das Eingeständnis von Hermann-Josef Kentrup, zur Wahl des Bezirksvorstehers im Stadtbezirk I Absprachen mit den Rechtspopulisten von pro NRW getroffen zu haben.

„Absprachen mit Mandatsträgern der extremen Rechten halte ich für sehr geschmacklos. Theorie – die Beteuerungen von verantwortlicher Stelle, man arbeite nicht mit pro NRW zusammen – und Praxis – ein langjähriger Ratsherr macht gemeinsame Sache mit pro NRW – sind bei der CDU wie zwei paar verschiedene Schuhe: sie passen nicht zusammen.“
Hermann-Josef Kentrup ist seit 20 Jahren im Leverkusener Stadtrat und seit einem Vierteljahrhundert Mitglied der Bezirksvertretung I (Wiesdorf, Manfort, Rheindorf und Hitdorf). Laut Internet (www.leverkusen.com) ist er in der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB aktiv sowie im Bundesvorstand der CDA/IG BCE AG. Er hat zugegeben, vor der Konstituierung des Rates und der Bezirksvertretungen das Gespräch mit pro NRW-Ratsfrau und Bezirksvertreterin Susanne Kutzner gesucht und Absprachen für seine Wahl zum Bezirksvorsteher getroffen zu haben. In einer Veröffentlichung von pro NRW heißt es dazu wörtlich, Kentrup „bestätigte die demokratische Legitimität des Engagements von pro NRW und wurde in der Kampfabstimmung von Kutzner unterstützt“. Fazit von pro NRW dazu: „Nicht alles ist schlecht in der Leverkusener Kommunalpolitik. Aber noch haben die falschen Leute das Sagen.“

Kentrup steht damit nicht nur im Gegensatz zur gemeinsamen Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Verbände im Erzbistum Köln (www.dioezesanrat.de/…/sn_agkv_090325.html). „Bereits acht Wochen nach den Kommunalwahlen beginnt die vielbeschworene Abgrenzung der Leverkusener CDU gegenüber pro NRW wie Eis in der Sonne zu schmelzen“, bedauert Fraktionschef Dr. Mende abschließend. Wie ernst es einzelnen in der CDU mit dem breiten Leverkusener Bündnis (gegen Rechts) für Vielfalt, Respekt und Menschenwürde sei, zeige sich bei der Besetzung der erstbesten Funktion nach der Wahl.

Heinz-Gerd Bast feierte sein 25-jähriges Jubiläum im Aufsichtsrat der WGL Für seine Verdienste wurde der Opladener mit der Ehrennadel in Silber des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland/Westfalen (VDW) wegen hervorragender Verdienste um die Wohnungswirtschaft geehrt

Veröffentlicht am 09.10.2009 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion gratuliert Heinz-Gerd Bast zur 25-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL). Ein Jubiläum der besonderen Art fand in der letzten Woche bei der WGL statt. Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat ehrten den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz-Gerd Bast für seine 25 Jahre währende ununterbrochene Tätigkeit in diesem Gremium, davon 10 Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender. Gerade in dieser Zeit hat die WGL mit einem Wohnungsbestand von über 7.000 Wohnungen viel bewirkt. Die Neubauvorhaben in Wiesdorf an der Dhünnaue und vielfältige andere Projekte beweisen dies.
Die WGL zählt zu den erfolgreichsten kommunalwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen Deutschlands und hat kaum Leerstände. Fraktionsvorsitzender Mende hob hervor, dass die gleichzeitige Tätigkeit von Heinz Gerd Bast im Aufsichtsrat des Bauvereins Opladen beiden Gesellschaften genutzt hat. Im Aufsichtsrat der WGL ist immer parteiübergreifend gearbeitet worden. Dies hat der Stadt genützt. Die Ratsfraktion hat Heinz-Gerd Bast daher auch in der neuen Ratsperiode für den Aufsichtsrat nominiert.