Klima und Lebensqualität in unserer Stadt verbessern – Offensive für Dach- und Fassadenbegrünung

Veröffentlicht am 13.09.2017 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Facebook---Offensive-für-Dach--und-FassadenbegrünungIm Sommer ist es deutlich spürbar: So schön diese Jahreszeit in der Stadt auch sein kann, flirrende Hitze in den Straßen und fehlende Abkühlung in der Nacht machen Anwohnerinnen und Anwohnern zu schaffen und stellen eine gesundheitliche Belastung dar. Insbesondere gilt dies auch für Negativrekorde bei der Feinstaubbelastung, die in den betreffenden Hot-Spots gerade an heißen Tagen leider immer wieder zu verzeichnen sind.

„Die konsequente Erhaltung und Schaffung einer urbanen grünen Infrastruktur gewinnt daher weiter an Bedeutung und muss wesentlicher Bestandteil nachhaltiger ökologischer und gesundheitsfördernder Stadtentwicklung sein. Dabei muss die gesamte Bandbreite der verschiedenen Elemente grüner Infrastruktur in den Blick genommen und bestehende Potenziale für mehr Grün in der Stadt gehoben werden. Hier besteht bei Dach- und Fassadenflächen ein Handlungsfeld mit bislang nicht ausgeschöpften Möglichkeiten zur Verbesserung von Klima und Lebensqualität in unserer Stadt“, so Dirk Löb, umweltpolitischer Sprecher.

Als wesentliche positive Effekte einer Begrünung von Dächern und Fassaden für Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität sind nachweisbar: Luftkühlung und -befeuchtung, Sauerstoffproduktion und CO₂-Bindung, Bindung von Staub- und Schadstoffen (z.B. Feinstaub), Rückhaltung von Regenwasser (z.B. bei Starkregen Abflussverzögerung), Erhöhung der Artenvielfalt, Lärmminderung, Aufwertung des Stadtbildes, Gewinnung attraktiver nutzbarer Freiflächen (Dachbegrünung), Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden.

„Diese Effekte kommen in hohem Maße insbesondere Bewohnerinnen und Bewohnern in dicht besiedelten Stadtteilen zugute und können einen wichtigen Beitrag auch zu einer sozial gerechten Stadtentwicklung leisten“, so Peter Ippolito, Fraktionsvorsitzender.

Eine Steigerung an begrünten Dach- und Fassadenflächen kann nur gelingen, wenn möglichst viele Bauherren von Sinnhaftigkeit und Nutzen überzeugt werden. Neben der Schaffung von finanziellen Anreizen bzw. der Information über bestehende Fördermöglichkeiten sind daher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung wesentliche Erfolgsfaktoren.

Erfolgreiche Strategien anderer Städte, z.B. Hamburg, München oder Düsseldorf können als Vorbilder herangezogen und dortige Erfahrungen einbezogen werden.

„So folgt Hamburg mit seiner Gründachstrategie dem Leitbild, mindestens 70 % der Neubauten mit Flachdach oder flachgeneigten Dächern und geeigneten Flachdachsanierungen zu begrünen, davon sollen 20 % für Bewohner und Beschäftigte nutzbar sein“, so Dirk Löb.

Eine vergleichbare Größenordnung ist auch für Leverkusen vorstellbar und bei entsprechender Förderung und Unterstützung auch erreichbar.

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Reine Luft bedeutet Lebensqualität

Veröffentlicht am 12.09.2017 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Facebook---Reine-Luft-bedeutet-LebensqualitätDie Luft in Leverkusen ist belastet. Bei weitem nicht mehr so wie früher. Aber der Verkehr, unter anderem die drei Autobahnen und die Rheinschifffahrt schaden der Luft ist unserer Stadt.

„Wir wollen eine weitere Verbesserung für unser Stadtklima und damit die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Die Veränderung von Verkehrsströmen und der Umstieg auf schadstoffarme Verkehrsmittel wirkt sich nur mittel- bis langfristig aus. Um kurzfristig bei langanhaltenden Schönwetterlagen den Feinstaub in unserer Stadt zu verringern, schlagen wir die verstärkte Reinigung von stark mit Staub verschmutzten Straßen mit Wasser vor“, so Martin Krampf, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung II.

Der Dreck auf den Straßen wird nur zu Seite gekehrt. Das Problem muss angegangen werden. Die stark mit Feinstaub belasteten Straßen sollen mit Wasser gereinigt werden. Sie werden dabei vollständig mit Wasser berieselt, sodass der Feinstaub und weiterer Dreck gebunden wird und in die Kanalisation abfließt. Der Prozess kann dabei durch Kehrmaschinen unterstützt werden. Feinstaub kann so nicht wieder aufgewirbelt werden.

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Instandsetzung der öffentlichen Parkflächen am Friedhof Birkenberg

Veröffentlicht am 04.09.2017 veröffentlicht in: Anträge, Bezirk II, Pressemitteilungen

Facebook---Parken-am-Friedhof-Birkenberg„Die öffentlichen Parkflächen am Friedhof Birkenberg sind in schlechtem Zustand. Ihre Nutzung ist, insbesondere nach starken Regenfällen, nur eingeschränkt möglich. Besonders älteren Mitmenschen wird so die Nutzung der Parkflächen erheblich erschwert. Eine Instandsetzung und die Beseitigung von Schlaglöchern würde schnelle und unkomplizierte Abhilfe schaffen und die Parkflächen wieder komfortabel und dauerhaft nutzbar machen“, meint Alexander Finke, Bezirksvertreter.

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Instandsetzung der öffentlichen Parkflächen am Friedhof Scherfenbrand

Veröffentlicht am 29.08.2017 veröffentlicht in: Anträge, Bezirk III

Facebook---Parken-am-Friedhof-Scherfenbrand„Was in Alkenrath gilt ist auch für Schlebusch zutreffend. Analog zur Problematik auf öffentlichen Parkflächen an der Geschwister-Scholl-Str. stellt sich die Situation am Friedhof Scherfenbrand dar. Auch hier sind die unbefestigten Parkflächen, insbesondere bei Regen, nur schwer bzw. eingeschränkt nutzbar. Besonders für ältere Mitmenschen stellt dies oft ein Problem dar, das schnell beseitigt werden muss“, meint Wolfgang Pockrand, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtbezirk III.

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Instandsetzung der öffentlichen Parkflächen am Friedhof Reuschenberg

Veröffentlicht am 21.08.2017 veröffentlicht in: Anträge, Bezirk II

Facebook---Parken-am-Friedhof-Reuschenberg„Ein erheblicher Teil der Parkflächen am Friedhof Reuschenberg besteht aus einer unbefestigten Fläche linksseitig des Friedhofseingangs. Bei starken Regenfällen ist die Nutzbarkeit dieser Fläche durch sich ansammelndes Regenwasser und aufgeweichte Böden sehr stark eingeschränkt. Insbesondere älteren Menschen fällt es dann schwer unbeschadet zu ihren Fahrzeugen zu gelangen. Die ohnehin schon geringen Parkflächen am Friedhof Reuschenberg sollten nicht unnötig verknappt werden. Mit einer Instandsetzung der Parkfläche ließe sich hier leicht Abhilfe schaffen“, so Martin Krampf, Fraktionsvorsitzender im Stadtbezirk II.

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Wohin mit dem Auto?

Veröffentlicht am 10.08.2017 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge, Pressemitteilungen

Facebook---Wohin-mit-dem-AutoLeverkusen ist als wachsende Verkehrsstadt ebenso geprägt wie belastet von der PKW-Mobilität. In vielen Straßen zeigt sich ein Bild von aneinandergereihten parkenden Autos. Wohin dann mit dem eigenen Wagen? Und kommt dann noch ein Neubau hinzu wird es oft richtig eng.

Um weiterhin dem angespannten Wohnungsmarkt und der Verkehrssituation gerecht werden zu können, ist jede Stellschraube wichtig.

Eine städtische Stellplatzsatzung ist eine solche Stellschraube, um dem Ziel einer Verkehrswende und den Erfordernissen des Autoverkehrs Rechnung zu tragen.

„Stellplätze für Pkws sind schließlich ebenso notwendig wie problematisch. Notwendig, um der Zahl der in Leverkusen fahrenden Autos gerecht zu werden und vor allem den Anwohnern Parkmöglichkeiten zu bieten. Problematisch, weil Stellplätze für Autos einen erheblichen Platzverlust, bei ohnehin schon knappen Flächen, bewirken“, so Dirk Löb, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Eine an die bauliche Situation, der Verkehrslage und die Bedarfe der Anwohner angepasste Regelung der Stellplätze kann einen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.

„Sie kann da, wo es nötig ist, mehr Stellplätze als bisher bei Neubauten festschreiben. Da, wo es sinnvoll ist, können aber auch abweichende Vorgaben gemacht werden, die Anreize für alternative Mobilitätsformen, z.B. für Fahrradstellplätze, Stellplätze für Carsharing-Angebote, sowie Elektromobilität, setzen“, so Dirk Löb.

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