Stationäre Geschwindigkeitsüberwachung auf der A3 – Hier: Brücke im Kreuz Leverkusen

Veröffentlicht am 14.08.2013 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Köln zu veranlassen, dass auf der A3-Brücke im Kreuz Leverkusen kurzfristig mit Radarmessungen begonnen wird. Ziel soll es sein festzustellen, ob auch hier die zulässige Geschwindigkeit von 60 km/h von einer Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer, insbesondere durch LKW, überschritten wird.

Sollte dies so sein, wird die Verwaltung beauftragt, mit der Bezirksregierung Köln Kontakt aufzunehmen, mit dem Ziel, auf der A3-Brücke im Kreuz Leverkusen ebenfalls Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung zu installieren, um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h zu kontrollieren.

Auf der Brücke wurde eine Spannungsüberschreitung von 60 – 70% festgestellt, was die konkrete Gefahr eines Ermüdungsbruchs birgt. Die Gutachter von Straßen.NRW kamen im Februar 2013 zu dem Schluss, dass die Brücke „am Ende der Belastungsgrenze ist“. Daraufhin wurde zur Entlastung verfügt, dass die Brücke nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h befahren werden darf, ein Überholverbot für LKW besteht und diese zusätzlich einen Mindestabstand zum Vorausfahrenden von 25 Metern einhalten müssen. Des Weiteren wurden die Fahrspuren verengt und von drei auf zwei Spuren reduziert.

Nun liegen aber vermehrte Aussagen von Verkehrsteilnehmern vor, die beobachten, dass, wie auch auf der A1 Rheinbrücke, mitnichten die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird und besonders LKW andere Verkehrsteilnehmer, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, durch dichtes Auffahren und Licht- sowie Tonsignale nötigen.

Da mit dem Umbau des Leverkusener Kreuzes erst in zehn bis zwölf Jahren zu rechnen ist, muss eine weitere Materialermüdung dringend vermieden werden. Diese würde dazu führen, dass die Brücke für den LKW Verkehr gesperrt werden müsste – mit fatalen Folgen für diese wichtige Nord-Süd-Verbindung, wie auch für die lokal ansässigen Unternehmen und nicht zuletzt für die Stadt Leverkusen, die dann durch innerörtliche Umgehungsverkehre stark betroffen wäre.

Mit diesen Maßnahmen soll auf der A3-Brücke sichergestellt werden, dass diese abgängige Brücke bis zum Umbau des Kreuzes Leverkusen benutzbar bleibt.

Zum Antrag: 2013-08-14 Antrag stationäre Geschwindigkeitsüberwachung A3

SPD-Fraktion bietet Mitbürgern die Informationsunterlagen zu Leverkusener Großprojekten an

Veröffentlicht am 01.02.2013 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Nachdem die Ratsmehrheit von CDU, Grünen, FDP und Unabhängigen die Bürgerinnen und Bürger von der Informationsveranstaltung am 30. Januar 2013 über Großprojekte auf dem Leverkusener Stadtgebiet (neue Autobahnbrücke, Sanierung Stelzenautobahn, umbau Autobahnkreuz A1/A3, Verbreiterung A3, Rhein-Ruhr-Express) gegen den Willen der SPD ausgeschlossen hat, bietet die sozialdemokratische Ratsfraktion einen besonderen Informationsservice an:

Jedem Interessenten stellt die SPD-Fraktion die gehaltenen Vorträge der Fachleute als Download auf der Homepage zur Verfügung und diese können unter www.fraktion.levspd.de heruntergeladen werden.

„Tausende Leverkusener wohnen und leben in unmittelbarer Umgebung dieser bundesweit bedeutsamen Verkehrsbänder. Sie haben ein Recht auf umfassende und authentische Informationen darüber, was in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld geplant ist“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ippolito.

Links zum Downloard der Redebeiträge und Präsentationen zur Informationsveranstaltung am 30. Janaur 2013 im Rathaus

Vortrag Dr. Klocksin (ca. 4 MB)

Vortrag Herr Stein (ca. 1,5 MB)

Vortrag Herr Westenberger (ca. 1,8 MB)

Präsentation Verkehrsuntersuchung Leverkusen (ca. 6 MB)

Präsentation Rheinbrücke (ca. 2,5 MB)