Unterstützung aus den Mitteln der Bezirksvertretung I

Veröffentlicht am 04.03.2014 veröffentlicht in: Bezirk I

Die SPD-Fraktion benatragt, dass die Bezirksvertretung I aus den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln folgende Projekte unterstützt:

Bayermobil, im Rahmen des Sommerferienprojektes an der Käthe-Kollwitz-Schule Aufwand ca. 750 Euro

Grundausstattung Villa-Zündfunke, Raum bei den Rheinpiraten Aufwand ca. 1.000 Euro

 

Begründung:

Bayermobil, Sommerferienprojekt

In der letzten Woche der Sommerferien könnte das Bayermobil für fünf Tage an der Käthe-Kollwitz-Schule Station machen. Die Villa Zündfunke war hierzu mit dem Bildungsbüro der Stadt Leverkusen in Kontakt und würde sich gerne daran beteiligen. Notwendig wäre allerdings, dass eine zusätzliche Betreuungskraft hier dem Expertenteam zur Seite steht. Da die Tage relativ lang sind, würde hier ein Aufwand von 750 EUR entstehen (15 EUR x10 Stunden x 5 Tage).

Grundausstattung „Villa Zündfunken“-Raum bei den Rheinpiraten

Der aktuelle „Villa Zündfunken“-Raum bei den Rheinpiraten sollte für die Kinder- und Jugendkurse etwas besser ausgestattet werden. Dazu sind kleinere Einrichtungsgegenstände und Malereibedarf (Leinwände etc.) nötig, die auch in Kooperationsprojekten mit der Kindertagesstätte „Rheinpiraten“ zum Einsatz kommen können. Da sich die „Villa Zündfunke“ ausschließlich über Projekte finanziert und es hier immer wieder zu Lücken zwischen den einzelnen Projekten kommt, wäre eine solche Grundausstattung sehr hilfreich.

Weiterhin stellt sich folgende Problematik dar: Es gibt in diesem Raum kein Waschbecken. Das bedeutet, die Kinder müssen mit ihren bemalten Händen oder Pinseln einmal quer durch die Kita laufen, um in der Toilette, die auch vom Theater genutzt wird, diverse Säuberungsaktionen durchzuführen. Dazu ist die Toilette überhaupt nicht gemacht und es hat schon zu einigem Ärger geführt. Da die Jugendkunstschule jetzt auch schon zweimal zu Gast war, da die Räume in der Hitdorfer Grundschule nicht mehr zu gebrauchen sind, hat sich das Problem hier verschärft.

Daher ist es notwendig, dass dort im Raum ein Waschbecken installiert wird und die Mittel dafür bereitgestellt werden.

Malereibedarf und Kleinmöbel: ca. 550 EUR

Waschbeckeninstallation (inkl. Zuleitungen): ca. 450 EUR

Wer sich nicht bewegt hat schon verloren

Veröffentlicht am 04.01.2013 veröffentlicht in: Bezirk I, Pressemitteilungen

Zur Diskussion um die Pavillons an der Herz Jesu Kirche erklärt Peter Ippolito der Vorsitzende der SPD-Fraktion:

“Es ist schade, dass der planerische Stillstand rund um den Marktplatz weiter anhält: Die Haltung der Kirchengemeinde zunächst einmal Ihre internen Fragestellungen lösen zu wollen ist, für alle, die an der Stadtentwicklung interessiert sind, extrem bedauerlich. Hier wird eine Chance verspielt. Ebenso ist es sehr schade, dass sich auch die Kirchengemeinde in Person von Herrn Opielka, das Totschlagargument, dass ‚ECE ist schuld‘ zu eigen macht. Wirtschaft gedeiht durch Wandel und diesen Wandel hat das ECE ausgelöst. Die Frequenzen der Besucher in Wiesdorf sind deutlich gestiegen. Die Bürger haben ein verbessertes Angebot und das wollten wir so. Dieses kann auch dem Bereich um den Marktplatz nutzen, wenn nicht noch weiter kostbare Zeit vergeudet wird.”

Heinz Josef Longerich, der Vorsitzende der SPD – Fraktion im Bezirk I ergänzt: “Statt sich in den Schoss Ihrer Gemeinde zurückzuziehen sollte die Kirchengemeinde den Tatsachen ins Auge sehen. Die Pavillons sind nicht mehr Zeitgemäß, sie kommen für moderne und damit für die Kunden interessante Geschäfte, nicht mehr in Frage. Insbesondere Geschäfte die das Angebot im ECE ergänzen wären in dieser Lage gefragt. Das dies möglich ist, zeigen Beispiele in vielen anderen Städten. Die Gemeinde sollte sich daher ganz kurzfristig einer ergebnisoffenen Diskussion über die Zukunft der Pavillons und des Marktplatzes stellen. Nur so kann der Eindruck vermieden werden, dass die Gemeinde als Bremser für den Einkaufsstandort Wiesdorf da steht.”

Ippolito weiter: “Bei diesem Prozess sind aber weder Schuldzuweisungen noch die ‚beleidigte Leberwurst‘ hilfreich. Zeigen wir gemeinsam, dass wir das Beste für den Stadtteil Wiesdorf erreichen wollen und diskutieren zum Beispiel die Durchführung eines Architektenwettbewerbes für den Bereich Herz Jesu Kirche/Marktplatz. Die SPD-Fraktion ist aber auch für alle anderen hilfreichen Vorstellungen offen. Es darf nur keinen weiteren Stillstand geben. Denn in der Wirtschaft gilt anders als in anderen Bereichen: Wer sich nicht bewegt hat schon verloren.”