Prüfung der Kooperation bei Fahrradleihsystemen mit Nachbarkommunen

Veröffentlicht am 20.08.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte setzen Sie folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien:

Die Verwaltung wird beauftragt, bei einer möglichen Einführung von Fahrradleihsystemen in Leverkusen im Vorfeld auch eine Kooperation mit der Stadt Köln und den Kölner Verkehrsbetrieben zu prüfen. Auch weitere Nachbarkommunen, wie etwa Monheim und Langenfeld, werden diesbezüglich angefragt. Zielsetzung wäre ein möglichst städteübergreifendes Leihfahrradangebot.

Begründung:
Seit Mai dieses Jahres bieten die Kölner Verkehrsbetriebe bereits Leihfahrräder an. Ein derartiges Angebot sollte auch in Leverkusen eingeführt werden, denn es ermöglicht den Nutzern, ihre Wege noch flexibler zu gestalten und die Nutzung des Leihfahrrads auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu verknüpfen.

Sinnvoll wäre es aber, dass die Kunden die Leihfahrräder auch städteübergreifend buchen, nutzen und wieder abstellen können. Insofern wäre unbedingt eine Kooperation mit der Stadt Köln zu prüfen, um etwa Berufspendlern ein interessantes Angebot zum Umstieg aufs Fahrrad bieten zu können, indem sie z.B. in Köln aufs Leihrad steigen und dieses am Chempark Leverkusen problemlos abstellen können. Mit einer derartigen Kooperation könnten sicherlich auch Synergieeffekte genutzt werden.

Bei der Gelegenheit wäre zudem ein mögliches Interesse der Nachbarstädte wie Monheim und Langenfeld an einer Zusammenarbeit bzw. Beteiligung bei diesem Projekt abzufragen. Ein städteübergreifendes Leihfahrradangebot von Köln über Leverkusen entlang der Rheinschiene weiter nach Monheim oder sogar Düsseldorf wäre auch unter touristischen Gesichtspunkten bedeutend. Wichtig ist, dass ein attraktives und leicht zugängliches Leihsystem etabliert wird, um so ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot zu schaffen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito                        gez. Uwe Richrath
Fraktionsvorsitzender         verkehrspolitischer Sprecher

Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit in Leverkusen

Veröffentlicht am 14.08.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien:

Im Rahmen des Projektes „Nationaler Radverkehrsplan 2020“ wird die Verwaltung beauftragt, die Fahrradfreundlichkeit Leverkusens weiterzuentwickeln. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf die Fahrradfreundlichkeit in den Stadtteilen gelegt werden. Ziel ist es, bis 2020 im Fahrradklimatest des ADFC den mittelmäßigen Platz 18 in der Vergleichsgruppe zu verlassen und einen Platz unter den ersten drei fahrradfreundlichsten Gemeinden zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern zu erreichen.

Außerdem legt die Verwaltung einen Zeitplan vor, bis wann Lückenschlüsse im städtischen Radwegenetz, etwa zwischen Rheindorf und Opladen, beseitigt werden und der Aufbau von Ladestationen für E-Bikes möglichst in Kooperation mit der EVL an zentralen Punkten im Stadtgebiet erfolgt.

Begründung:
Der Radverkehr stellt einen immer wichtigeren und wachsenden Anteil am Verkehrsaufkommen dar und hat positive Effekte auf die Umwelt, das Klima und die Lebensqualität in der Stadt. Ihm kommt für eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik als Teil eines modernen Verkehrssystems ein hoher Stellenwert bei. Zusammen mit dem öffentlichen Personennahverkehr bietet er die Möglichkeit, insbesondere die Innenstädte vom Kraftfahrzeugverkehr und damit vom Stau sowie von Schadstoffen und Lärm zu entlasten. Neben dem notwendigen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur ist auch die Erhaltung und Sanierung vorhandener Radverkehrsanlagen eine wichtige Aufgabe zur Schaffung eines attraktiven fahrradfreundlichen Wegenetzes. Eine systematische Zustandserfassung sollte die Grundlage dafür bilden.

Eine fahrradfreundliche Stadt schafft die Voraussetzung für einen vermehrten Umstieg aufs Rad in der Bevölkerung. Vor allem Strecken von bis zu fünf Kilometern bieten sich für die Fahrradnutzung an. Nach einer Studie des Bundesverkehrsministeriums finden derzeit rund 90 % aller Fahrradfahrten in diesem Bereich statt. Zugleich werden auf diesen Strecken aber auch etwa 40 % aller Fahrten im motorisierten Individualverkehr zurückgelegt. Hier gibt es also durchaus noch weiteres Potenzial für die Fahrradnutzung. Nahmobilität spielt im Konzept einer umwelt- und klimafreundlichen Mobilität also eine sehr zentrale Rolle.

Potenziale bestehen aber darüber hinaus auch für längere Entfernungsbereiche, und zwar insbesondere für E-Bikes. Durch die elektrische Unterstützung können höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erreicht, längere Strecken zurückgelegt und Steigungen einfacher bewältigt werden. So wird das Pendeln im Berufsverkehr auch über größere Distanzen zu einer neuen Option. Da für das Fahren von E-Bikes weniger Kraftaufwand erforderlich ist als bei herkömmlichen Fahrrädern, sind diese auch besonders für ältere Menschen interessant. Bisher fehlt es aber in Leverkusen an der notwendigen Infrastruktur, um E-Bikes laden zu können. Hier ist dringender Handlungsbedarf geboten.

Der Radverkehr ist als wichtiger Bestandteil einer integrierten Verkehrs- und Mobilitätspolitik also unbedingt zu fördern und weiter auszubauen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito                     gez. Uwe Richrath
Fraktionsvorsitzender     verkehrspolitischer Sprecher

Fahrraddurchfahrten im ECE

Veröffentlicht am 03.09.2013 veröffentlicht in: Bezirk I, Pressemitteilungen

Wir sind durch zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung darüber informiert worden und haben das auch selbst erfahren, dass Radfahrer in erheblicher Anzahl beim Durchfahren des überdachten Bereiches (Verbindung Deutsche Bank zum Rathausvorplatz) nicht von ihrem Rad absteigen.

Dadurch kommt es wiederholt zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern. Das an beiden Einfahrten angebrachte Logo führt nicht dazu, dass Fahrradfahrer im Fußgängerbereich absteigen.

Wir möchten nun gerne wissen, ob seitens des ECE-Betreibers geprüft wird, ob diese Durchfahrten unterbunden werden können.

Zur Anfrage: 2013-09-03 Fahrraddurchfahrten im ECE