Nutzung des Geländes Solinger Straße

Veröffentlicht am 11.06.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir möchten Sie bitten, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien setzen zu lassen:

Wird die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) am Standort Rheindorf errichtet, wird das gesamte Gelände vollständig erschlossen, um nach der Beendigung des Nutzungsvertrags mit dem Land NRW und anschließendem Rückbau des Gebäudes der Flüchtlingseinrichtung das Gelände als städtische Entwicklungsfläche zu verwenden und einer neuen Nutzung als Gewerbegebiet zuführen zu können.
Begründung:

Das Grundstück an der Solinger Straße ist bisher eine ungenutzte und unerschlossene Fläche, daher sollte beim Bau der ZUE an diesem Standort direkt das gesamte (auch derzeit nicht benötigte) Gelände für eine spätere neue Nutzung erschlossen werden. In Anbetracht knapper Gewerbeflächen in Leverkusen scheint diese Vorausschau angebracht. Es ist eine gute Anbindung an die Autobahnauffahrt Leverkusen-Opladen gegeben, ohne dass Wohngebiete zu durchfahren sind. Außerdem ist in unmittelbarer Nähe die S-Bahnstation Rheindorf erreichbar und eine Busanbindung an die Stadtteile Rheindorf und Opladen durch die Linie 253 gewährleistet.
Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito                   gez. Uwe Richrath                   gez. Andrea Lunau
Fraktionsvorsitzender    stv. Fraktionsvorsitzender    sozialpolit. Sprecherin

SPD-Fraktion begrüßt Verkehrskonzept Hitdorf und mahnt zur Umsetzung der Zusagen

Veröffentlicht am 04.02.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion Leverkusen begrüßt die Ausbaupläne zum Verkehrskonzept Hitdorf. Diese sollen im Februar öffentlich vorgestellt werden und spiegeln die Ergebnisse der Planwerkstatt, die unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Hitdorfs stattgefunden hat. Breiter Konsens herrscht nun in der Frage, dass die Umgestaltung der Hitdorfer- und Ringstraße und die Möglichkeit des späteren Anschlusses einer Umgehungsstraße sich nicht mehr gegenseitig ausschließen.

„Es ist gut, dass nunmehr nach Monaten der Stagnation, die Umsetzung des geplanten Verkehrskonzeptes in Hitdorf angegangen wird. Dabei ist unabdingbar, dass die Ergebnisse der Planwerkstatt in Gänze in das Verkehrskonzept einfließen. Unter anderem heißt dies: 30 Km/h auf der Hitdorfer- und Ringstraße. Darüber hinaus bleibt es Ziel der SPD-Fraktion eine Umgehungsstraße (Bernsteintrasse) nicht aus dem Fokus zu verlieren“ sagt Heinz-Josef Longerich, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bezirk I.

Auch Ratsherr Uwe Richrath begrüßt sehr, dass es nun voran geht und mahnt ebenfalls aber auf Einhaltung der gemachten Zusagen in der Planwerkstatt durch die Verwaltung: „Der erste Schritt ist für uns der Ausbau der Ringstraße inklusive des Erhalts der Möglichkeit, eine spätere Umgehungsstraße noch anschließen zu können. Die SPD wird sehr genau darauf achten, dass die gemachten Zusagen auch eingehalten werden.“ Der SPD-Fraktion ist dabei natürlich klar, dass diese Umgehungsstraße auf absehbare Zeit nicht durch das Land finanziert werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Stadt Leverkusen die Finanzierung übernehmen müsste, was aber, wie bekannt, bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen ausgeschlossen ist.

Hoffnung auf ein Umdenken im Rat macht da die angedachte komplette Ausgestaltung des Gewerbegebietes Hitdorf-Nord. Dass diese Gewerbefläche erschlossen wird gilt als Fakt, da diese eine der letzten noch im Stadtgebiet zur Verfügung stehenden potentiellen Gewerbeflächen ist. „Eine zusätzliche Belastung für den innerörtlichen Verkehr Hitdorfs darf es durch die Nutzung des Gewerbeareals nicht geben. Alle an diesem Verfahren Beteiligten täten gut daran, die Umgehungsstraße bei der Erschließung direkt mit in die Planungen aufzunehmen“, so Richrath abschließend.