SPD-Fraktion begrüßt Verkehrskonzept Hitdorf und mahnt zur Umsetzung der Zusagen

Veröffentlicht am 04.02.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion Leverkusen begrüßt die Ausbaupläne zum Verkehrskonzept Hitdorf. Diese sollen im Februar öffentlich vorgestellt werden und spiegeln die Ergebnisse der Planwerkstatt, die unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Hitdorfs stattgefunden hat. Breiter Konsens herrscht nun in der Frage, dass die Umgestaltung der Hitdorfer- und Ringstraße und die Möglichkeit des späteren Anschlusses einer Umgehungsstraße sich nicht mehr gegenseitig ausschließen.

„Es ist gut, dass nunmehr nach Monaten der Stagnation, die Umsetzung des geplanten Verkehrskonzeptes in Hitdorf angegangen wird. Dabei ist unabdingbar, dass die Ergebnisse der Planwerkstatt in Gänze in das Verkehrskonzept einfließen. Unter anderem heißt dies: 30 Km/h auf der Hitdorfer- und Ringstraße. Darüber hinaus bleibt es Ziel der SPD-Fraktion eine Umgehungsstraße (Bernsteintrasse) nicht aus dem Fokus zu verlieren“ sagt Heinz-Josef Longerich, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bezirk I.

Auch Ratsherr Uwe Richrath begrüßt sehr, dass es nun voran geht und mahnt ebenfalls aber auf Einhaltung der gemachten Zusagen in der Planwerkstatt durch die Verwaltung: „Der erste Schritt ist für uns der Ausbau der Ringstraße inklusive des Erhalts der Möglichkeit, eine spätere Umgehungsstraße noch anschließen zu können. Die SPD wird sehr genau darauf achten, dass die gemachten Zusagen auch eingehalten werden.“ Der SPD-Fraktion ist dabei natürlich klar, dass diese Umgehungsstraße auf absehbare Zeit nicht durch das Land finanziert werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Stadt Leverkusen die Finanzierung übernehmen müsste, was aber, wie bekannt, bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen ausgeschlossen ist.

Hoffnung auf ein Umdenken im Rat macht da die angedachte komplette Ausgestaltung des Gewerbegebietes Hitdorf-Nord. Dass diese Gewerbefläche erschlossen wird gilt als Fakt, da diese eine der letzten noch im Stadtgebiet zur Verfügung stehenden potentiellen Gewerbeflächen ist. „Eine zusätzliche Belastung für den innerörtlichen Verkehr Hitdorfs darf es durch die Nutzung des Gewerbeareals nicht geben. Alle an diesem Verfahren Beteiligten täten gut daran, die Umgehungsstraße bei der Erschließung direkt mit in die Planungen aufzunehmen“, so Richrath abschließend.

Wer sich nicht bewegt hat schon verloren

Veröffentlicht am 04.01.2013 veröffentlicht in: Bezirk I, Pressemitteilungen

Zur Diskussion um die Pavillons an der Herz Jesu Kirche erklärt Peter Ippolito der Vorsitzende der SPD-Fraktion:

“Es ist schade, dass der planerische Stillstand rund um den Marktplatz weiter anhält: Die Haltung der Kirchengemeinde zunächst einmal Ihre internen Fragestellungen lösen zu wollen ist, für alle, die an der Stadtentwicklung interessiert sind, extrem bedauerlich. Hier wird eine Chance verspielt. Ebenso ist es sehr schade, dass sich auch die Kirchengemeinde in Person von Herrn Opielka, das Totschlagargument, dass ‚ECE ist schuld‘ zu eigen macht. Wirtschaft gedeiht durch Wandel und diesen Wandel hat das ECE ausgelöst. Die Frequenzen der Besucher in Wiesdorf sind deutlich gestiegen. Die Bürger haben ein verbessertes Angebot und das wollten wir so. Dieses kann auch dem Bereich um den Marktplatz nutzen, wenn nicht noch weiter kostbare Zeit vergeudet wird.”

Heinz Josef Longerich, der Vorsitzende der SPD – Fraktion im Bezirk I ergänzt: “Statt sich in den Schoss Ihrer Gemeinde zurückzuziehen sollte die Kirchengemeinde den Tatsachen ins Auge sehen. Die Pavillons sind nicht mehr Zeitgemäß, sie kommen für moderne und damit für die Kunden interessante Geschäfte, nicht mehr in Frage. Insbesondere Geschäfte die das Angebot im ECE ergänzen wären in dieser Lage gefragt. Das dies möglich ist, zeigen Beispiele in vielen anderen Städten. Die Gemeinde sollte sich daher ganz kurzfristig einer ergebnisoffenen Diskussion über die Zukunft der Pavillons und des Marktplatzes stellen. Nur so kann der Eindruck vermieden werden, dass die Gemeinde als Bremser für den Einkaufsstandort Wiesdorf da steht.”

Ippolito weiter: “Bei diesem Prozess sind aber weder Schuldzuweisungen noch die ‚beleidigte Leberwurst‘ hilfreich. Zeigen wir gemeinsam, dass wir das Beste für den Stadtteil Wiesdorf erreichen wollen und diskutieren zum Beispiel die Durchführung eines Architektenwettbewerbes für den Bereich Herz Jesu Kirche/Marktplatz. Die SPD-Fraktion ist aber auch für alle anderen hilfreichen Vorstellungen offen. Es darf nur keinen weiteren Stillstand geben. Denn in der Wirtschaft gilt anders als in anderen Bereichen: Wer sich nicht bewegt hat schon verloren.”