Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Memelstraße

Veröffentlicht am 13.10.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge, Bezirk I

Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin,

bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung I:

Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Memelstraße in Rheindorf folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation umzusetzen:

1.) Auf der Memelstraße in Höhe des Vorplatzes zur katholischen Kirche gegenüber der Einmündung zur AWO sowie in der Einmündung selbst entfällt der jeweils erste zum Einmündungsbereich gelegene Parkplatz; dort wird stattdessen jeweils die Grenzmarkierung (Zick-Zack-Linie) entsprechend verlängert.
2.) Im Einmündungsbereich Memelstraße/Königsberger Platz (etwa Höhe Memelstraße Hausnummer 9) werden zwei Wartelinien markiert, um der dort geltenden Rechts-vor-links-Regelung mehr Nachdruck zu verleihen.

Begründung:
Auf der Memelstraße kommt es immer wieder zu problematischen Situationen, wenn Busse, die Fahrgäste von und zur AWO transportieren, dort rückwärts rangieren müssen. Auf Grund der derzeit auf der Memelstraße und der Einmündung zur AWO markierten Parkflächen fehlt der erforderliche Platz, um mit dem Bus sicher rangieren zu können. Es ist bereits vorgekommen, dass Busse die gesamte Memelstraße rückwärts bis zur Solinger Straße fahren mussten, weil ein Wenden des Fahrzeugs nicht möglich war.

Abhilfe könnte hier geschaffen werden, wenn jeweils ein Parkplatz auf der Memelstraße in Höhe des Vorplatzes zur Kirche Heilig Kreuz sowie einer in der Einmündung zur AWO entfiele und dort eine Grenzmarkierung aufgebracht wird. Dadurch könnte im Einmündungsbereich ausreichend Platz zum Rangieren für Busse geschaffen werden, die die AWO anfahren. Im Umfeld sind ausreichend Parkmöglichkeiten gegeben. Empfehlenswert wäre es, im Vorfeld ein Fahrversuch vor Ort mit einem Bus durchzuführen. Ggf. würde es auch ausreichen, wenn nur der eine Parkplatz vor der katholischen Kirche entfiele.

Eine weitere problematische und nicht ungefährliche Situation findet sich im Bereich der Einmündung Memelstraße/Königsberger Platz . Hier kommt es sehr häufig vor, dass PKW-Fahrer aus Richtung Penny-Parkplatz kommend die im Bereich dieser Einmündung geltende Rechts-vor-links-Regelung missachten und den von rechts kommenden Fahrzeugen auf der Memelstraße die Vorfahrt nehmen. Ungünstig auf die Sichtmöglichkeit wirkt sich auch die sich unmittelbar im Einmündungsbereich befindende Hecke aus. Auf der Fahrbahn eingezeichnete Wartelinien könnten hier noch einmal nachdrücklich auf die geltenden Vorfahrtsregelungen aufmerksam machen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Melchert
Fraktionsvorsitzender Bezirk I

Vollsortimenter für Rheindorf-Nord

Veröffentlicht am 10.02.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Bezirk I, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion möchte die Verwaltung beauftragen, für die Errichtung eines neuen Vollsortimenters in Rheindorf-Nord anstelle des Standorts Königsberger Platzes einen Alternative zu finden, die wasserschutzrechtlich unbedenklich ist. Dabei ist das heutige Gelände der Sternenschule auf der Masurenstraße vorrangig zu betrachten. Außerdem soll dort neben einem Lebensmittelmarkt – entsprechend dem Bauprojekt der WGL in Rheindorf-Süd – barrierefreier und altersgerechter Wohnraum geschaffen werden. Gegebenenfalls könnte auch ein Kindergarten mit in den Gebäudekomplex integriert werden.
Begründung:
Ein Vollsortimenter ist für Nahversorgung in Rheindorf-Nord unverzichtbar. Hier ist mit Schließung der „Kaiser’s“-Filiale eine große Lücke im Stadtteil entstanden. Da sich ein Vollsortimenter unmittelbar auf dem Königsberger Platz wegen der Problematik im Hinblick auf die Wasserschutzzone II nicht realisieren lässt, muss ein alternativer Standort gefunden werden, der sich dennoch in zentraler Lage befindet. Da die Sternenschule in naher Zukunft abgebrochen wird, ist eine Überplanung des Areals ohnehin notwendig.
Der Standort Masurenstraße bietet für einen Vollsortimenter ausreichend Platz, auch um dort die notwenige Anzahl an Parkplätzen anzulegen und grenzt zudem direkt an den Königsberger Platz. Ebenso zeigt die Nachfrage am neuen WGL-Bauprojekt an der Wupperstraße, dass für barrierefreien und altersgerechten Wohnraum ein großer Bedarf besteht. Außerdem ist der Standort Masurenstraße für altersgerechtes Wohnen auch durch die unmittelbare Nähe zur AWO-Begegnungsstätte, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten ideal. Mit einem solchen Bauprojekt könnte der Stadtteil weiter an Attraktivität gewinnen.

SPD-Fraktion begrüßt Supermarkt in der Waldsiedlung und wünscht sich selbiges für Rheindorf-Nord

Veröffentlicht am 06.02.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Bezirk I, Bezirk III, Pressemitteilungen

„Absolut Bedarfsgerecht“ bringt Peter Ippolito, Vorsitzender der SPD-Fraktion, die gute Nachricht auf den Punkt, nach der wahrscheinlich ab April wieder ein Supermarkt in der Waldsiedlung zu finden sein wird – ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Nahversorgung.
Auch der SPD-Ratsherr Gerd Masurowski ist erfreut, dass sich nun ein neuer Betreiber für den ehemaligen Frischmarkt an der Saarstraße gefunden hat, „insbesondere vor dem Hintergrund, dass es in der Waldsiedlung ältere Herrschaften gibt, für die wohnortnahes Einkaufen eine große Erleichterung ist. Aber natürlich auch für Eltern mit kleinen Kindern, für die es bestimmt angenehm ist, sich ‚mal kurz um die Ecke‘ versorgen zu können.“
„Ein Vollsortimenter würden wir uns auch für Rheindorf-Nord wieder wünschen“, sagt Christian Melchert, SPD-Vertreter im Stadtbezirk I, „nach Schließung der Kaiser’s-Filiale ist hier eine große Lücke in der Nahversorgung entstanden. Probleme macht in Rheindorf die Wasserschutzzone. Eine Lösung, die mit dieser vereinbar ist, muss dringend gefunden werden.“
Wünschenswert wäre aus Sicht der SPD eine Kombination aus Supermarkt mit altersgerechtem Wohnen, entsprechend dem Bauprojekt der WGL in Rheindorf-Süd. „Die hohe Nachfrage dort zeigt, dass ein großer Bedarf nach barrierefreiem Wohnen mit Einkaufsmöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld besteht“, fügt Melchert hinzu.
Dies bestätigt auch der Rheindorfer SPD-Ratskandidat Christoph Kürz und hat sogar schon einen möglichen Standort im Blick: „Ich finde das Gelände der Grundschule an der Masurenstraße sollte näher betrachtet werden. Der Standort würde sich dazu hervorragend eignen. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, an das Ärztehaus in Rheindorf-Nord und an den neu gestalteten Königsberger Platz wäre perfekt. So würde wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“