Ausbau von Carsharing-Angeboten in Leverkusen

Veröffentlicht am 20.08.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien:

Die Stadtverwaltung erarbeitet zusammen mit der Wupsi ein Konzept, wie das derzeitige Carsharing-Angebot in Leverkusen erweitert werden kann. Anzustreben ist dabei die Ergänzung des vorhandenen Angebots auch mit stationsungebundenen Systemen, sodass die Fahrzeuge nicht an speziellen Mietstationen abgeholt und wieder geparkt werden müssen, sondern die Kunden z.B. via App das nächst erreichbare Fahrzeug nutzen und anschließend an einer beliebigen Stelle im Geschäftsgebiet des Anbieters wieder abstellen können. Außerdem prüft die Verwaltung eine Kooperation mit der Stadt Köln, wo bereits mehrere Carsharing-Anbieter solche flexible und kundenfreundliche Systeme anbieten.

Des Weiteren legt die Stadtverwaltung dar, inwiefern für das auszubauende Carsharing-Angebot auch Elektrofahrzeuge infrage kommen und welche notwendige Ladeinfrastruktur möglichst in Kooperation mit der EVL hierfür geschaffen werden müsste.

Begründung:
Die Mobilitätsgewohnheiten der Menschen verändern sich zusehends, nicht alleine in Ballungsräumen. Immer mehr Menschen wollen mobil bleiben, ohne unbedingt selbst ein eigenes Auto zu besitzen. Gerade bei jüngeren Leuten hat das Auto nicht mehr den früheren Stellenwert als Statussymbol. Der Trend geht vielmehr hin zu einem Mobilitätsmix aus Bus und Bahn, kombiniert mit Leihfahrrädern oder Leihauto – möglichst in Kooperation bei Tarif, Marketing und Ticketing mit dem jeweiligen örtlichen Nahverkehrsunternehmen.

Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, muss das bisherige Carsharing-Angebot auch in Leverkusen ausgebaut werden. Momentan gibt es lediglich einen Carsharing-Betreiber, der an einzelnen festen Standorten im Stadtgebiet – es gibt nicht mal in jedem Stadtteil mindestens eine Station – Leihfahrzeuge anbietet. Außerdem müssen die Fahrzeuge vorab reserviert werden, was eine flexible Nutzung durch die Kunden nicht unbedingt begünstigt. Bei nicht stationsgebundenen Systemen hingegen kann der Nutzer per Smartphone, Tablet, PC oder telefonisch das jeweilige Wunschauto leicht finden und muss sich nicht vorab festlegen, wie lange das Fahrzeug gebraucht wird. Dadurch ist auch eine spontane und einfache Nutzung eines Leihfahrzeugs möglich, weshalb flexibles Carsharing eine hohe Attraktivität auf die Nutzerschicht ausübt.

Gerade bei diesen flexiblen Formen des Carsharings lässt sich der Einsatz von E-Autos gut integrieren, da Fahrzeuge im Carsharing typischerweise für Distanzen zwischen 5 und 20 Kilometern Fahrtstrecke genutzt werden und die durchschnittliche Reichweite von PKW mit Elektromotoren momentan bei ca. 200 Kilometern liegt. Erforderlich ist dabei eine dichte Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet, die es auch in städtische Parkraumkonzepte und Modelle für Wohnbaugesellschaften oder Bauträger einzubetten gilt.

Das Carsharing mit stationsungebundenen Systemen stellt eine moderne und besonders flexible Form der Mobilität dar, deren Verwirklichung auch in Leverkusen als Bestandteil der kommunalen Verkehrsplanung geprüft werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito                        gez. Uwe Richrath
Fraktionsvorsitzender        verkehrspolitischer Sprecher

Prüfung der Kooperation bei Fahrradleihsystemen mit Nachbarkommunen

Veröffentlicht am 20.08.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Anträge

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte setzen Sie folgenden Ergänzungsantrag auf die Tagesordnung des Rates und der zuständigen Gremien:

Die Verwaltung wird beauftragt, bei einer möglichen Einführung von Fahrradleihsystemen in Leverkusen im Vorfeld auch eine Kooperation mit der Stadt Köln und den Kölner Verkehrsbetrieben zu prüfen. Auch weitere Nachbarkommunen, wie etwa Monheim und Langenfeld, werden diesbezüglich angefragt. Zielsetzung wäre ein möglichst städteübergreifendes Leihfahrradangebot.

Begründung:
Seit Mai dieses Jahres bieten die Kölner Verkehrsbetriebe bereits Leihfahrräder an. Ein derartiges Angebot sollte auch in Leverkusen eingeführt werden, denn es ermöglicht den Nutzern, ihre Wege noch flexibler zu gestalten und die Nutzung des Leihfahrrads auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu verknüpfen.

Sinnvoll wäre es aber, dass die Kunden die Leihfahrräder auch städteübergreifend buchen, nutzen und wieder abstellen können. Insofern wäre unbedingt eine Kooperation mit der Stadt Köln zu prüfen, um etwa Berufspendlern ein interessantes Angebot zum Umstieg aufs Fahrrad bieten zu können, indem sie z.B. in Köln aufs Leihrad steigen und dieses am Chempark Leverkusen problemlos abstellen können. Mit einer derartigen Kooperation könnten sicherlich auch Synergieeffekte genutzt werden.

Bei der Gelegenheit wäre zudem ein mögliches Interesse der Nachbarstädte wie Monheim und Langenfeld an einer Zusammenarbeit bzw. Beteiligung bei diesem Projekt abzufragen. Ein städteübergreifendes Leihfahrradangebot von Köln über Leverkusen entlang der Rheinschiene weiter nach Monheim oder sogar Düsseldorf wäre auch unter touristischen Gesichtspunkten bedeutend. Wichtig ist, dass ein attraktives und leicht zugängliches Leihsystem etabliert wird, um so ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot zu schaffen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito                        gez. Uwe Richrath
Fraktionsvorsitzender         verkehrspolitischer Sprecher

Sondersitzung des Schulausschusses beantragt

Veröffentlicht am 18.10.2013 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion beantragt eine Sondersitzung des Leverkusener Schulausschusses, zu welcher die untenstehenden zwei Anträge, zu den Themen 3. Gesamtschule und Fortführung der Schulsozialarbeit, behandelt werden sollen:

3. Gesamtschule – Aufnahme von Verhandlungen mit der ev. Kirche im Rheinland
Die Verwaltung wird aufgefordert, sofort mit der evangelischen Kirche im Rheinland, hier Burscheid, in Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten bei der Gründung einer gemeinsamen Gesamtschule mit Standorten in Leverkusen und Burscheid einzutreten.
Parallel bereitet die Verwaltung die Gründung einer dritten Gesamtschule in Leverkusen an der Neukronenberger Straße so vor, dass diese ab dem Schuljahr 2014/ 2015 Schülerinnen und Schüler aufnehmen kann.
Die notwendigen Investitionen und Mittel für laufende Kosten sind so rechtzeitig darzustellen, dass diese in den Haushalt 2014 eingestellt werden können.
Zum Antrag: 2013-10-18 3.Gesamtschule – Verhandlungen mit ev. Kirche Burscheid

Fortführung der Schulsozialarbeit
Die Verwaltung erarbeitet ein Finanzierungskonzept für die Weiterführung der Schulsozialarbeit, die bisher aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes finanziert wurde, bis zum Ende des Schuljahres 2013/2014. Die notwendigen Mittel sind so rechtzeitig darzustellen, dass diese in den Haushalt 2014 eingestellt werden können.
Die Verwaltung stellt sicher, dass die Antworten auf die Fragenkataloge der SPD-Fraktion, zu (a) Verwendung und Abruf der bereitgestellten Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket und (b) Verwendung und Abruf der Mittel für Schulsozialarbeit und Mittagessen in Horteinrichtungen rechtzeitig
Zum Antrag: 2013-10-18 Fortführung der Schulsozialarbeit