Sicherung des Kommunalen Kinos Leverkusen

Veröffentlicht am 20.03.2014 veröffentlicht in: Anträge, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion Leverkusen will die Verwaltung beauftragen ein Konzept zu erarbeiten, das den Fortbestand und die technische Weiterentwicklung des Kommunalen Kinos Leverkusen sichert.

Der Fortbestand des Kommunalen Kinos ist – zuletzt auch öffentlich – ins Gerede gekommen. Dabei wird auf die „Freiwilligkeit“ der öffentlichen Förderung abgehoben. Es sei eben keine „Pflichtaufgabe“ und deshalb könne man auch darauf verzichten. Die SPD-Fraktion teilt diese Ansicht nicht!

Getreu dem Motto „Andere Filme anders zeigen“ (also Filme, die aus den kommerziellen Kinos fast verschwunden sind) hat das Kommunale Kino bisher eine hervorragende Arbeit geleistet. Die traditionell anerkannten kulturellen Einrichtungen wie Theater, Konzert, Museum und Bibliothek hat es vortrefflich ergänzt. Daneben fehlt es nicht an einem engagierten, nachfragestarken Publikum.

Das, alles zusammengenommen, sowie der Umstand, dass wir in Leverkusen das wahrscheinlich älteste (sicher aber eines der ältesten) Kommunalen Kinos Deutschlands haben(Gründung 1969) und das als „Erste“, trotz aller Erfolge, wieder schließen würden, lässt die SPD-Fraktion diesen Antrag stellen.

Offener Brief an OB Buchhorn – Westdeutsche Sinfonia

Veröffentlicht am 01.02.2013 veröffentlicht in: Pressemitteilungen

Sehr geehrter Herr Buchhorn,

wir beziehen uns auf die Berichterstattung der örtlichen Presse, nach der das obige Orchester möglicherweise „wegen ein paar zehntausend Euro unwiederbringlich eingestellt wird“.

Vorab wollen wir keinen Hehl daraus machen, dass wir der Pressemeinung zuneigen, dass der mögliche Verlust dieses „Geschenks“ dem Leverkusener Kulturleben einen großen Schaden zufügen wird. Es muss die Kunst- und Kulturschaffenden, aber auch die passiv Teilhabenden, die Kultur „Genießenden“ dieser Stadt entmutigen, ja am guten Willen ihrer politischen Repräsentanz zweifeln lassen, wenn sie sehen, dass wir ohne Aufhebens die Dinge einfach geschehen lassen.

Kultur ist doch kein Lieferant von Farbtupfern für unseren Alltag, auf den man auch verzichten kann – ganz nach Kassenlage, sondern Lebenselixier. Und dazu gehört – ganz unverzichtbar – die Musik.

Uns sind (bei städtischem Engagement) sowohl die finanziellen Sorgen der Stadt als auch die möglichen Einwände der Bezirksregierung geläufig. Und dennoch: Hier geht es nicht um Spezialinteressen, sondern um den Erhalt eines wichtigen Bausteins städtischen Kulturlebens.

Deshalb bitten wir Sie, mit der Verwaltung zu prüfen, wie wir diesen Erhalt erfolgreich bewerkstelligen können.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Ippolito
Fraktionsvorsitzender

Ernst Kücher
Dr. Hans Klose
Ratsherren