Supermarkt Bergisch Neukirchen – Diskussion versachlichen

Veröffentlicht am 31.01.2014 veröffentlicht in: Bezirk II, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion zeigt Verständnis für die von den Gegner des Supermarktneubaus in Bergisch Neukirchen aufgeworfenen ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte, mahnt aber, die Diskussion nicht polemisch zu führen. “Wenn ein ortsansässiger Unternehmer, dessen wirtschaftliches Interesse der Verkauf von Backwaren ist, einem anderen Unternehmer vorwirft, ebenfalls wirtschaftliche Interessen zu verfolgen, wird die Diskussion absurd”, meint der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ippolito und gibt zudem in Anbetracht der Vorfälle im Bau und Planungsausschuss zu bedenken, dass die demokratischen Spielregeln, die Bürgern die von allen gewünschte Teilnahme an den politischen Meinungsbildungsprozessen ermöglicht, für alle gelten: „auch der Sprecher der Bürgerinitiative hat diese zu beachten.“

Zudem bittet Ippolito die Gegner des Neubaus, das Thema ganzheitlich zu betrachten: “Es entsteht nicht nur ein Supermarkt, dessen Betreiber unmissverständlich deutlich machte, dass der bisherige Standort nur bis zum Neubau gehalten werden kann, andernfalls aber ersatzlos geschlossen wird und damit die Nahversorgungssituation in Bergisch Neukirchen deutlich verschlechtern würde, wie das aussieht, kann man in der Waldsiedlung betrachten. Nein, hier in Bergisch Neukirchen entsteht zudem Wohnraum den Leverkusen dringend benötigt, wollen wir Wohnraumknappheit und explodierenden Mieten begegnen.”

“Wir schaffen Versorgungssicherheit, Wohnraum und sorgen über die von uns geforderten und nicht mehr zu bebauenden Ausgleichsflächen dafür, dass in Bergisch Neukirchen keine Flächenversiegelung über Plan stattfindet. Das ist eigentlich eine win-win-win-Situation” meint Ratsfrau Ingrid Geisel, “zudem sollte in der ökologischen Betrachtung auch die zusätzlichen Umweltbelastungen durch den Autoverkehr eine Rolle spielen, der generiert wird, wenn beim Discounter auf dem Berg nicht mehr alles zu haben sein wird und sich die Bergisch Neukirchener dann Richtung Opladen bewegen müssen”.

“Gerade aus ökologischen Gesichtspunkten ist der gefundene Standort in Bergisch Neukirchen erste Wahl”, meint Martin Krampf, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bezirk II, “die räumliche Nähe zum bestehenden Discounter verhindert Querungsverkehre, auch das gehört in eine ökologische, wie auch wirtschaftliche Gesamtbilanz, wenn man immer noch von möglichen anderen Standorten in Bergisch Neukirchen spricht.”

SPD-Fraktion lobt Stadtteilentwicklungskonzept für Opladen

Veröffentlicht am 29.01.2014 veröffentlicht in: Bezirk II, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion in Leverkusen zeigt sich mit den Zukunftsplänen für Opladen zufrieden und macht sich erste Gedanken über die Finanzierung. “Viele Ideen aus dem Stadtteilentwicklungskonzept sind ausgewogen und durchaus auch kurzfristig umsetzbar. Hier sind auch Projektumsetzungen im Rahmen der ‘Kleinen Investitionen’ durch den Bezirk möglich. Der familienfreundliche Umbau der Fußgängerzone ist eine zukunftsweisende Idee für eine lebhafte Innenstadt. Zudem wird die Anbindung der neuen Bahnstadt Opladen (nbso) an die Fußgängerzone zusätzlich belebend auf diese wirken” freut sich Andrea Lunau, eine der neuen SPD-Ratskandidatinnen aus Opladen, gibt allerdings zu bedenken, dass “der Neubau von größeren Einzelhandelsflächen im Bereich des Bahnhofs umsichtig geplant werden muss, um langfristig erfolgreich zu sein und um keine Leerstände in Opladen zu generieren.”

Dem pflichtet Ratsfrau Ingrid Geisel bei, hat aber zudem die Aufwertung des Naherholungsbereichs im Blick: „Der grüne Brückenschlag kann für die Opladener zu einer wertvollen Freizeitfläche werden. Auch als Aufwertung für die umgebende Wohnbebauung ist eine Grünfläche in Form einer städtischen Parkanlage mit Angeboten für alle Altersgruppen wünschenswert“. Geisel möchte zudem noch anregen, als zukunftsweisende Investition in die Entwicklung und Nachhaltigkeit der Planungen für Opladen, „einen Stadtteilmanager zu installieren, der die privaten Akteure in die Planungen einbindet und die Maßnahmen koordiniert“.

Dies alles ist auch Martin Krampf, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtbezirk II wichtig, bringt die Ergebnisse auf den Punkt und sagt: „Es gibt noch viel zu tun und einige Fragen sind noch zu klären, aber insgesamt bringt das Stadtteilentwicklungskonzept Opladen den nötigen Schub um voran zu kommen.“