SPD lehnt Abschaffung der kostenlosen Parkstunde im Opladener Parkhaus Kantstraße ab

Veröffentlicht am 13.01.2015 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Bezirk II, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion wird den Vorschlag der Stadtverwaltung, die Gebührenfreiheit der ersten Stunde Parken im Opladener Parkhaus Kantstraße ab 1. März 2015 abzuschaffen, nicht mittragen.

Die Stadtverwaltung will ihrem aktuellen Vorschlag zufolge im Parkhaus Kantstraße für die erste Stunde 0,60 €, für die beiden folgenden zwei Stunden künftig jeweils einen Euro und ab der 4. Stunde 1,50 € Parkgebühren erheben. Bisher war das Parken in der ersten Stunde kostenlos, die 2. Stunde kostete dafür 1,60 € und jede weitere Stunde 1,00 €. Außerdem soll der Abendtarif auf zwei Euro und das Tagesmaximum auf 8,50 € angehoben werden.

Hierzu erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Uwe Richrath und die beiden Opladener Ratsmitglieder Andrea Lunau sowie Dirk Löb:

„Die SPD-Fraktion lehnt den Vorschlag, die erste kostenlose Stunde Parken im Parkhaus Kantstraße wegfallen zu lassen, gleich aus mehreren Gründen ab:

Dieser Vorschlag schadet dem Einzelhandel und dem Zentrum Opladens. Von ihren unmittelbaren Bewohnern alleine kann die Opladener Innenstadt nicht leben – es braucht Kunden aus der ganzen Stadt bzw. Umgebung. Mindestens bis zur Vollendung der Neuen Bahnstadt, die für die weitere Entwicklung Opladens ein positiver Wendepunkt sein wird, kann Opladen solche Vorschläge und Entscheidungen nicht gebrauchen.

Die Verwaltung erwartet eine jährliche Umsatzsteigerung von 5.000 €. Das Defizit des Parkhauses von 444.000 € in den letzten vier Jahren reduziert sich dadurch noch nicht einmal um 5 %. Die beabsichtigte Gebührenerhöhung ist zur Problemlösung also bestenfalls marginal geeignet. Hingegen will der Bauverein Opladen für das Bauvorhaben an der Düsseldorfer Straße auf eigene Stellplätze verzichten und stattdessen Teile des Parkhauses anmieten und ggfs. sogar selbst bewirtschaften. Das wird die wirtschaftliche Situation des Parkhauses erheblich verändern und bis dahin sollte deshalb auf jeden Fall von einer Veränderung der Parkgebühren abgesehen werden.

Schließlich wird nach dem Wegfall der ersten kostenlosen Stunde Parken im Parkhaus Kantstraße und den nunmehr vorgeschlagenen Tarifen das Parken im Parkhaus (in der bisher stark frequentierten ersten Stunde) nicht mehr günstiger sein als oberirdisches Parken an den Parkscheinautomaten im Zentrum Opladens. Damit fällt der Anreiz weg, überhaupt das Parkhaus aufzusuchen. Stattdessen wird es vermehrte Parksuchverkehre in der Stadt geben.

Der vorgeschlagene Wegfall der ersten kostenlosen Stunde Parken im Parkhaus Kantstraße bringt somit die gesamte Park- und Verkehrssituation in Opladen aus dem Gleichgewicht.“

SPD-Fraktion lobt Stadtteilentwicklungskonzept für Opladen

Veröffentlicht am 29.01.2014 veröffentlicht in: Bezirk II, Pressemitteilungen

Die SPD-Fraktion in Leverkusen zeigt sich mit den Zukunftsplänen für Opladen zufrieden und macht sich erste Gedanken über die Finanzierung. “Viele Ideen aus dem Stadtteilentwicklungskonzept sind ausgewogen und durchaus auch kurzfristig umsetzbar. Hier sind auch Projektumsetzungen im Rahmen der ‘Kleinen Investitionen’ durch den Bezirk möglich. Der familienfreundliche Umbau der Fußgängerzone ist eine zukunftsweisende Idee für eine lebhafte Innenstadt. Zudem wird die Anbindung der neuen Bahnstadt Opladen (nbso) an die Fußgängerzone zusätzlich belebend auf diese wirken” freut sich Andrea Lunau, eine der neuen SPD-Ratskandidatinnen aus Opladen, gibt allerdings zu bedenken, dass “der Neubau von größeren Einzelhandelsflächen im Bereich des Bahnhofs umsichtig geplant werden muss, um langfristig erfolgreich zu sein und um keine Leerstände in Opladen zu generieren.”

Dem pflichtet Ratsfrau Ingrid Geisel bei, hat aber zudem die Aufwertung des Naherholungsbereichs im Blick: „Der grüne Brückenschlag kann für die Opladener zu einer wertvollen Freizeitfläche werden. Auch als Aufwertung für die umgebende Wohnbebauung ist eine Grünfläche in Form einer städtischen Parkanlage mit Angeboten für alle Altersgruppen wünschenswert“. Geisel möchte zudem noch anregen, als zukunftsweisende Investition in die Entwicklung und Nachhaltigkeit der Planungen für Opladen, „einen Stadtteilmanager zu installieren, der die privaten Akteure in die Planungen einbindet und die Maßnahmen koordiniert“.

Dies alles ist auch Martin Krampf, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stadtbezirk II wichtig, bringt die Ergebnisse auf den Punkt und sagt: „Es gibt noch viel zu tun und einige Fragen sind noch zu klären, aber insgesamt bringt das Stadtteilentwicklungskonzept Opladen den nötigen Schub um voran zu kommen.“

NRW-Landesregierung hält Wort – Die Bahnallee kommt

Veröffentlicht am 29.11.2013 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Pressemitteilungen

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek gab heute die Zusage des Landes, die 1,6 Kilometer lange Bahnallee in Opladen zu fördern. Dies teilte Groschek Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Bahnstadtchefin Vera Rottes heute in Düsseldorf mit.

„Die SPD-Fraktion freut sich, dass das Land die Bahnallee fördert, Zweifel daran bestanden für uns zu keiner Zeit“ sagt Peter Ippolito, Chef der Leverkusener SPD-Ratsfraktion „schon im Sommer hatten wir die persönliche Zusage von Groschek, dass das Land diese wichtige Verbindung fördert und nur noch Formalien zu klären seien. Nun hat das Land Wort gehalten.“ Die SPD-Fraktion in Leverkusen und unsere Landtagsabgeordnete Eva Lux nutzten jede Gelegenheit für das Projekt bei der Landesregierung zu werben. Großer Dank gebührt aber auch Vera Rottes, denn „in den persönlichen Gesprächen mit Groschek bestätigte dieser uns immer wieder, dass er vom Engagement von Frau Rottes beeindruckt ist“ bestätigen Ippolito und Lux. „Frau Rottes ist jemand, die es zu 100% versteht für eine Idee zu begeistern“ lässt sich Groschek zitieren.

„Ein weiterer wichtiger Grundstein ist gelegt, nun gilt es die Westseite der ‚Neuen Bahnstadt Opladen‘ zu entwickeln und mit Leben zu füllen um so das Gelände der nbso mit Opladen zusammenwachsen zu lassen, denn hier wächst zusammen was zusammen gehört”, meint Lux abschließend.

Antrag Straßenbegrünung Opladen

Veröffentlicht am 12.08.2013 veröffentlicht in: Bezirk II, Pressemitteilungen

Im 3. Bericht des Stadtteilentwicklungskonzeptes Opladen haben die Berichterstatter (Cima – Beratung und Management GmbH, Dr. Wolfgang Haensch und die Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen, Frau Usula Mölders) bei der letzten Präsentation vor der Öffentlichkeit Vorschläge zur optischen und zur ökologischen Verbesserung des Stadtteils Opladen gemacht. Ähnliche Maßnahmen hat die Stadt Leverkusen bereits Ende der 80er Jahre im Wohnumfeldprogramm Opladener Neustadt mit großem Erfolg durchgeführt.

Der nahezu alleeartige Charakter der Kölner Straße, die Baumanpflanzungen Im Hederichsfeld, Humboldtstraße, Augustastraße und Karlstraße haben nicht nur zu einer optischen Verbesserung geführt, sondern zu einem besseren Stadtklima, temperatursenkend, staubbindend, sauerstofffördernd und sind nicht zuletzt schön anzuschauen.

Die Bezirksvertretung II möchte daher die Verwaltung mit der Prüfung, ob die im letzten Bericht des Stadtteilentwicklungskonzeptes OPLADEN vom 20.3.2013 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Straßenbegrünung (z.B. Auestraße) umgesetzt werden können, beauftragen.

Zum kompletten Antrag: 2013-08-12 Antrag Straßenbegrünung Opladen