Erneuerung des Zugangs zum Ophovener Weiher in der Carl-von-Ossietzky-Straße

Veröffentlicht am 24.08.2015 veröffentlicht in: Anträge, Bezirk III

Sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher,

bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung III:

Die Verwaltung wird beauftragt, mit dem Eigentümer des Grundstücks Carl-von-Ossietzky-Straße 18 in Kontakt zu treten, um eine Erneuerung des auf dem Grundstück befindlichen Zugangs zum Ophovener Weiher zu planen und umzusetzen, da die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Dabei sollte besonderes Augenmerk auf die Nutzbarkeit für Personen mit Kinderwagen, Fahrrädern oder Rollatoren gelegt werden.

Begründung:
Der Zugang zum Ophovener Weiher in der Carl-von-Ossietzky-Straße gilt unter Anwohner als einer der Hauptzugänge zum See. Grund dafür ist unter anderem die Nähe zu dem direkt anliegenden Spielplatz und den weitläufigen Spazierwegen des Ophovener Weiher. Leider gestaltet sich die Nutzung des Weges sehr schwer, durch einen sehr steil abfallenden Treppengang und die maroden Fahrradrampen, sogar gefährlich. Beispielsweise lässt sich der Zugang mit einem Kinderwagen, Rollator oder einem Fahrrad nur unter höchster Anstrengung benutzen. Somit ist natürlich die Zugänglichkeit für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, in keinem Fall gegeben. Eine Nutzung der anderen Zugänge ist entweder mit einem großen Umweg verbunden oder stellt dieselbe Anstrengung dar. Deshalb sollte der Treppengang abgesenkt werden und die Fahrradrampen wieder Instand gesetzt werden.

Wir stehen damit hinter der Stellungnahme der TBL vom 30.04.2015, in der es heißt: „(…) dass die mehr als 40 Jahre alte Zuwegung und Treppenanlage aus wirtschaftlichen Gründen erneuert statt repariert werden sollte.“

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Pockrand                 Lukas Kolodziej
Fraktionsvorsitzender             Bezirksvertreter

Anfrage zu der räumlichen Veränderung in der Schul- und Stadtteilbücherei Schlebusch

Veröffentlicht am 25.03.2014 veröffentlicht in: Bezirk III, Pressemitteilungen

Sehr geehrter Herr Buchhorn,

ich bitte, folgende Frage beantworten zu lassen:

Welche räumlichen Veränderungen in der Schul- und Stadtteilbücherei Schlebusch im Gebäude der Freiherr-vom-Stein-Schule sind geplant?

Begründung:
Die in der Bücherei ehrenamtlich tätigen Helfer werben um Unterschriften gegen von der Stadt, auf Betreiben der Schule, geplante räumliche Änderungen. Sie befürchten, dass damit die Substanz der Bücherei gefährdet und die Ausleihe beeinträchtigt wird. Es gebe aus ihrer Sicht auch Lösungen für die schulischen Belange, ohne die Räume der Bücherei anzutasten.

Im Übrigen gehen wir davon aus, dass vor Beantwortung der Anfrage keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Günter Nahl
Fraktionsvorsitzender

Anfrage bzgl. Betreuungsplätze für Kinder im Stadtbezirk III

Veröffentlicht am 22.01.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Bezirk III, Pressemitteilungen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

anhand der Vorlage 2559/2013 soll der Jugendhilfeausschuss in seiner nächsten Sitzung die Betreuungsplätze in den Tageseinrichtungen für Kinder als Grundlage für die gesetzliche Förderung im Kindergartenjahr 2014/2015 festsetzen. Der dazu vorgelegte Zahlenspiegel gibt darüber hinaus eine gute Übersicht, wo es zwischen dem nach Jugendhilfeplanung errechneten Bedarf und den tatsächlich vorhandenen Plätzen  Differenzen gibt.

In der Gesamtstadt ist bei den Plätzen für unter 3-Jährige – dank der Plätze in Tagespflege – ein Überhang von 305, bei den Plätzen für über-3-Jährige allerdings ein Defizit von 122 zu verzeichnen. Im Stadtbezirk I gibt es in beiden Kategorien satte Überschüsse, im Stadtbezirk II nur ein geringes Ü3-Defizit.

Die für den Stadtbezirk III vorgelegten Zahlen allerdings spiegeln das wider, was wir täglich von Eltern hören, die vergeblich einen Betreuungsplatz für ihre Kinder suchen: Bei einem leichten Überhang der U3-Plätze beträgt das Defizit für über 3-Jährige 193 Plätze.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

1. Wann ist vorgesehen, die – aufgrund dieser Zahlen naheliegenden – strukturellen Änderungen an der Jugendhilfeplanung vorzunehmen?

2. Wie und wann ist damit zu rechnen, dass das Defizit an Ü3-Plätzen im Bezirk behoben bzw. wenigsten verringert wird?

3. In welcher Weise werden die Bezirksvertretungen zukünftig an der Jugendhilfeplanung beteiligt?

Mit freundlichen Grüßen

Günter Nahl
Fraktionsvorsitzender

Familiengründung wird immer mehr zur Standortfrage

Veröffentlicht am 21.01.2014 veröffentlicht in: Allgemeine Neuigkeiten, Bezirk III, Pressemitteilungen

In seiner Stellungnahme zum SPD-Antrag gegenüber der Presse artikulierte der Leverkusener Schuldezernent Marc Adomat, dass es keine Probleme geben würde, Ü3-Kinder in den Leverkusener Tageseinrichtungen unterzubringen. „Damit hat Adomat aus juristischer Sicht natürlich recht“ sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtbezirk III, Günter Nahl, „mittelfristiges Ziel muss es aber sein, dass die Kindergartenplätze auch dort vorgehalten werden, wo der Bedarf dafür tatsächlich und absehbar existiert. Dies im Blick zu haben und Entwicklungen zu beeinflussen, ist Kernkompetenz der Stadtverwaltung und sollte zum Wohle der Kinder und Eltern regelmäßig in den strategischen Planungen einfließen.“

Nahl hatte sich mit der Frage an die Verwaltung gewendet, wie die Jugendhilfeplanung so angepasst werden kann, dass das strukturelle Überangebot an Ü3 Plätzen im Stadtbezirk I zu einer Verbesserung des Angebots im Stadtbezirk III führt – hier fehlen laut Verwaltung 193 Plätze.

„Die soziale Einbindung der Kinder aber auch der Eltern durch einen wohnortnahen Kitaplatz ist der erste wichtige Schritt. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie wichtig es ist, dass Kinder hier schon kleine Wegbegleiter finden, mit denen sie später die Schulbank in der Grundschule drücken. Auch Eltern bilden oftmals am Wohnort ihr ‚Kindernetzwerk‘. Wir Mütter und Väter unterstützten uns oft gegenseitig, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Organisationsherausforderung der Spitzenklasse. Grade die ‚zugezogenen‘ Familien, ohne familiäre Anbindung, sind auf ein neues Netzwerk angewiesen“, ergänzt Milanie Hengst, neue Kandidatin im Wahlkreis Schlebusch Mitte und Ost.

„Es ist weder sozialpolitisch, noch ökologisch auf Dauer verantwortbar, dass Eltern jeden Tag ihre Kinder in andere Stadtteile bringen müssen. Wir wollen Lösungsvorschläge von der Stadtverwaltung“ fordert daher der Schlebuscher Ratsherr Gerd Masurowski. Wie eine solche Lösung aussehen könnte, zeigte Nahl bereits auf: „Den geplanten Neubau der Kita an der Auermühle zu vergrößern, könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein“.